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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

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In Uncategorized on 13. Januar 2010 at 23:57

Draussen gewesen mit Leihhund. Gelernt: Niemals den gelben Schnee essen.

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Cooler Song, unbedingte Hörempfehlung! Ian Brown – Stellify

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Miep Gies ist tot. Grüß Anne, Miep und Danke!

Die Bäume sind weg

In Uncategorized on 9. Januar 2010 at 12:22

und die CDU hat mich ausgelacht. Toller Start ins Wochenende.

Ampelschön

In Uncategorized on 13. Juli 2009 at 11:58

Manchmal, wenn die große Stadt mich ruft, erlebe ich Wunderschönes. So wie heute, ich fuhr mit dem Auto und eine rote Ampel zwang mich zum Halten. An sich schon eine Unverfrorenheit, in diesem Falle aber sehr fein.

Ich hatte Zeit mich umzusehen. Wer weiß, vielleicht sitzt der neue Mann meiner Träume im Wagen neben mir und dies ist DIE Gelegenheit? Eher nicht. Stumpfsinnig vor sich hin popelnde Zweitklassemänner, mehr nicht. Dann ein Lichtblick, kein neuer Mann in Sicht, aber etwas ganz außerordentliches kreuzt mein Blickfeld.

Ein Pärchen (setze ich mal voraus, denn wer würde dies tun ohne verbandelt zu sein) fuhr auf einem Fahrrad an mir vorbei. Ja, geneigter Leser, auf einem Fahrrad. Die Beiden hockten auf einem uralten dunkelblauen Tandem und strampelten gen Broterwerb, vermute ich. Sie, klein und dick, vorn und er, lang und hager, hinten. Immer schön im Takt, sie lenkt, er denkt oder so.

Das Allerfeinste an den Beiden war aber ihr Outfit. Businessmäßig eben. Soweit das mit solchen Figuren und einem Tandem eben geht. Sakko, Jacket trugen sie, diesmal jeder eines. Und Sonnenbrillen. Wayfare Style Blues Brothers Sonnenbrillen. Es war perfekt.

Grün.

Ruf mich an!

In Uncategorized on 7. Juli 2009 at 16:10

Jaha, so kann es gehen. Da klingelt das Telefon und nach dem ersten Klingeln ist es schon wieder vorbei. Hm, wer war das nur? Aha, die Nummer wird angezeigt und man ruft zurück. Könnte ja wichtig gewesen sein.

Falsch! Hier landet man bei Rückruf gern mal bei einer Sexhotline und zahlt sich dumm und dusselig. So geschehen in Schleswig-Holstein, warnt die Verbraucherzentrale.

Tja nun, erotische Telefonansage….besser als nix, was? Aber wie stellt man sich das vor? Sitzen da Menschen in einem Call-Center zusammen und stöhnen gemeinschaftlich in die Headsets? Beginnen alle Telefonate mit Was hast Du an? Nur meine Lautsprecher, Schatz… Ergeben sich Orgien à la Das Parfum weil das Call-Center ein Großraumbüro ist?

Wie stelle ich mir einen Telefon-Blow-Job vor? Gurgelndes Hörer verschlucken? Oder haben die Damen immer eine Banane zur Hand? Sind sie im wahren Leben Geräuschemacher beim Film?

Und wie wird der Erfolg bewertet? Nach Länge? Des Telefonates selbstverständlich, obwohl… (ja, Männer, size matters!) Oder nach Erfolg? Gibt es beim Telefonsex eine Orgasmusgarantie? Und wenn ja, dauert die zwei Jahre? Müssen die Mitarbeiter Geld zuzahlen wenn es ihnen auch Spaß macht? Fragen über Fragen.

Hauptsache mein Anrufbeantworter ruft nicht selbstständig zurück und behauptet Du willst es doch auch, Baby!

Technorati

In Uncategorized on 6. Juli 2009 at 00:17

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Kleine Flitzer

In Uncategorized on 5. Juli 2009 at 14:31

Justamente in der Werbung entdeckt. Darf nicht unkommentiert bleiben!

<<Dass umweltbewusstes Fahren riesigen Spaß machen kann, beweist dieser kleine Flitzer, der auch in puncto Ausstattung mit vielen Vorteilen aufwarten kann.

Ausstattung:

  • Zugelassen für 2 Personen Schade, 7 wäre besser…
  • Mit Stauraum unter dem Sitz, abschließbar Wer soll denn da drankommen, wenn man drauf sitzt?
  • Bürstenloser Elektromotor DAS ist mal was! Endlich ohne Bürsten!
  • Motorleistung 2.000 Watt Klingt hell genug…
  • Höchstgeschwindigkeit 45 km/h bedeutet das 15 in einer dreiviertel?
  • Reichweite ca. 50-60 km der lange Arm des Flitzers
  • Batterieladedauer ca. 7-8 Stunden guter Nachtschlaf inkl.
  • Batterielebensdauer ca. 350 Ladezyklen dauert jeweils 28 Tage…
  • Batterien 48V/38Ah 48 vorne und 38 an der Hupe?
  • Batteriestandsanzeige Verheiratet, geschieden, single?
  • Fährt bis 17% Steigung Rauf! Runter kommen sie alle
  • Inkl. Ladegerät und Bedienungsanleitung Ladegerätkabel ca. 50-60km lang
  • Gewicht ca. 144 kg>> ich sag nur abnehmen im Schlaf mit Dr. Pape

Hören statt Sehen

In Uncategorized on 26. Juni 2009 at 17:12

Mein Fenster geht zur Straße raus und da hört man so manches.

Nachbar1: Moin!
Nachbar2: Moin!
Nachbar1: Und, wo geiht die datt? (Und, wie geht es Dir?)
Nachbar2: Mutt jo. (Muss ja)
Nachbar1: Un de Olsch? (Und Deiner Frau?)
Nachbar2: Geih mi wech. (Geht so)
Nachbar1: Na denn.
Nachbar2: Jo.

Überhaupt ist geheim hören eine tolle Angelegenheit. Früher, als ich noch Hauptstadt Besucherin war, gab es auch tolle Hörerlebnisse.

mehr lesen…

Frohes Fest!

In Uncategorized on 24. Juni 2009 at 00:01

Denkt dran, in 6 Monaten ist schon wieder Weihnachten. Es kommt sicher auch 2009 überraschend, wie jedes Jahr. Aber diesmal sind wir gefeit. Wer heute beginnt, Geschenke zu besorgen, ist am Heiligabend auf der sicheren Seite.

Darf man Leihgaben…

In Uncategorized on 21. Juni 2009 at 17:13

…behalten, die der damals Liebste einem gab, auch wenn die Beziehung zuende ist? Nur weil es grad so schön ins Bad passt?

Leihgabe

Leihgabe

Hier sei noch angemerkt dass es sich bei der Leihgabe um das Bild handelt…

Ab ins Hamam!

In Uncategorized on 20. Juni 2009 at 18:15

Muttertag. Feine Sache das. Jaja, ich weiß, alles nur eine Nazi-Blumenhändler-Grußkartenhersteller-Erfindung. Mir doch egal! Ich freu mich.

Die beste Tochter von allen befand es für nötig, neue Verknüpfungen in meinen Synapsen zu legen. Vergiß ihn endlich! Mach was Neues und lass es Dir gutgehen! sprach sie und schenkte mir einen Tag im Hamam. Zum Muttertag. Eben!

Nix hamham, Hungi, jammijammi. Hamam – türkisches Bad. Dies sollte nicht nur mein dringendes Wellnessbedürfnis erfüllen, sondern auch alte Erinnerungen überschreiben. Mein erster Hamambesuch fand nämlich in der Türkei statt, in einem der Urlaube mit meinem akuten Ex. Schön wars. Aber Tochter meint: s.o.!

Ich lass mir ja gern Wellnesssynapsen legen und mein Hirn fragt auch recht zuverlässig: Sind Sie sich sicher dass sie diese Erinnerung löschen wollen? und der Tag mit der besten Tochter von allen war wirklich der Hit!….aber ungern vergessen würde ich dies:

Mein damals zukünftiger und jetzt akuter Ex (kurz DZUJAE) und ich beschliessen, uns im Hamam „verwöhnen“ zu lassen. Gemischter Tag, Männer und Frauen in geschirrhandtuchgroßen Stofffetzen sitzen herum und alle, wirklich alle wissen was zu tun ist. Nur wir nicht. Deutsche eben. Ist nicht schlimm, wir bekommen es erklärt und liegen herrlich gewärmt auf dem Marmorsockel wie die Pizza auf dem heißen Stein. Das heißt, ich liege herrlich und DZUJAE liegt schrecklich unbequem. Da kann der Mann noch so schön sein, wenn man so dünn ist, liegen die Knochen gern mal direkt auf Marmor.

Das Problem hatte ich damals schon nicht. Also das mit den Knochen. DZUJAE liegt also leidlich bequem, aber wunderbar warm in Sichtweite und es betritt das Hamam: der MASSEUR.  Klischee hin oder her, er hat Bauch. Und Haare. Auf dem Bauch. Und ob. Und auf dem Rücken. Und Armen. Und was weiß ich wo.

Auch er im Geschirrhandtuch. Es beginnt das Einseifen. Herrlich! Für mich. DZUJAE, nunja… Wir werden unter Schaumbergen begraben und wunderbar (für mich…und, ach ihr wißt schon) massiert. Ich schwöre, dass der MASSEUR sich mit all seinen neunzig Kilo auf DZUJAE presst, nur um Knochen knacken zu hören. Aber man hört nur die Knochen, kein Klagelaut kommt über seine Lippen!

Ich werde wundervollst massiert und da der Schaum schier überall ist, kriecht er mir natürlich in die Ohren. Wenn man auf dem Bauch liegt und den Kopf zur Seite dreht, kann Schaum gar wunderbar kriechen. Er kann in Gehörgänge von denen ich gar nichts wußte, mit denen ich nie hörte…

Wir beendeten zufrieden (also ich) den Hamambesuch und DZUJAE bekam noch ein Paar Sandalen geschenkt zum Abschied….(hab ich was verpasst?) und alles schien gut.

Dann kam die Nacht. Mit ihr der nächste Morgen. Und mit ihm das GRAUEN!

Der vorwitzige Schaum hatte sich tief vorgewagt, keinen Weg mehr zurück gefunden und gedacht, Scheiß drauf, dann entzünde ich mich eben hier. Gesagt, getan. Mein Ohr fand das nicht so toll, ich auch nicht und DZUJAE hatte Mitleid aber auch keine Idee ausser: Du musst zu Arzt!

Gut. Hatte ich doch bei meine Krankenkasse einen Auslandsreisekrankenschein erworben und fühlte mich sicher. Ab zum Arzt. Kleiner Raum, früher mal Abstellkammer, aber dafür in unserem Hotel. Ich erkläre, wedel mit meinem Schein und werde von einer Schwester sanft, aber deutlich auf einen kleinen Drehhocker gesetzt.

Der Arzt kommt und sieht aus wie der MASSEUR, oder mindestens wie sein Bruder…na dann mal los.

Er guckt mit einem Gerät, dass ich zuletzt im Film der englische Patient oder Clockwerk Orange gesehen habe in meine Ohren. Ganz tief.

Der ARZT murmelt. Türkisch natürlich. Ich frage: Was ist denn?

ARZT: murmel murmel

Ich: Öhm?

ARZT: Dass iss ganze klar. Ohrschmalz. Ohrschmalz. Viele Ohrschmalz.

Ich: Wie bitte? Ich hatte noch NIE Probleme mit Ohrschmalz, da ist was entzündet und tut fies weh!

ARZT: Isch sage ja Ohrschmalz. Viel Ohrschmalz. Ergreift mit Hilfe seiner Schwester (und ich sage nicht Krankenschwester) meinen geschundenen Körper und sagt: Du musse ganz still halte. Nicht bewege!

Ich bin heilfroh dass er Deutsch spricht, denn ich kann nur „bitte danke hallo wie geht es dir mir geht es gut“ auf türkisch. Aber ich bin nicht froh dass er stillhalten verlangt.

ARZT und SCHWESTER nehmen ein mindestens 100 Liter fassendes Gefäß, einen Schlauch und einen Trichter und nähern sich grinsend.

Ich bin mir ganz sicher, dass es ein abgekartertes Spiel ist, der MASSEUR misshandelt die Männer, schäumt die Frauen und sein Bruder der ARZT und die SCHWESTER helfen einem aus der Misere wieder heraus.

Nur gut dass ich meinen Auslandskrankenschein dabei habe. Und gut dass ich DZUJAE draussen wartend habe, denn was passiert unweigerlich, nachdem mir die kompletten 100 Liter in das eine und nochmal 100 in das andere Ohr getrichert wurde?

ARZT und SCHWESTER: Du musse beszahle. Nix Krankenschein. Nur Bargeld. Fuffzich Eeuuro.

Ich: Wie bitte? (Hab ja noch fast 200 Liter im Durchlauf) Ich hab doch meinen Krankenschein?

ARZT, SCHWESTER und bestimmt aus dem Nebenzimmer MASSEUR: Nix Schein, Du musse zahle bar, fuffzich Eeuuro, fuffzich Eeuuro!

Und so flossen 50 Euro aus der Urlaubskasse an das türkische Gesundheitswesen. Immerhin hatten wir die Sandalen und ich saubere Ohren.