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Archiv für die Kategorie ‘Lieblingsfreundinnen’

Nebel, der wie tote Oma Puder riecht…

In Kultur, Lieblingsfreundinnen on 21. November 2009 at 23:00

ist definitiv nicht mein Fall!

Festgestellt wurde dies an einem Abend im Planetarium, „Dark Side of the Moon“ in der Sternenkuppel. Der Abend, die Begleitung, die Musik, die Lichtshow, die Sessel, der Vordermann – alles phantastisch! Aber der Nebel war grauenhaft. Die Idee dahinter war wohl Laserlicht besser zur Geltung kommen zu lassen oder Atmosphäre zu erzeugen.

Atmosphäre hatte ich. Wie bei toter Oma im Schrank. Pudrig, süßlich, igitt. Liebes Planetarium, wenn ich demnächst die Deep Space Night bis morgens um 6 mit Major Tom und was weiß ich noch wem genießen will, dann wehe euch, wenn ihr Nebel einsetzen wollt!

Ich werde eine Windmaschine mitbringen, oder wenigstens einen Fön. HA!

 

Ach und dies geht an den netten älteren Herrn in Reihe 6 Nordwest:

HÖR AUF MIT DEM FUSS MIT ZU KLOPFEN! Du warst zwar die meiste Zeit im Takt, aber sowas überträgt sich durch den Boden und macht mich wahnsinnig.

Danke.

 

9.November 1989

In Beziehungen, Lieblingsfreundinnen on 8. November 2009 at 17:39

Ich war in Hamburg, kam aus der Kneipe und stieg ins Auto…konnte es nicht glauben.

Das Radio behauptet: Die Mauer ist offen!

Ich fand es toll, wußte aber nicht wirklich warum… Inzwischen weiß ich es: Ich habe dadurch die Möglichkeit bekommen, Menschen kennen zu lernen, die mir sehr wichtig geworden sind und die ich sehr liebe.

Ihr da draussen wisst dass Ihr gemeint seid!

Allein schon deswegen ist es gut, dass vor 20 Jahren endlich diese unsägliche Mauer sich öffnete – gut gemacht, Leute.

Blanko

In Lieblingsfreundinnen on 25. August 2009 at 23:59

Willie

In Alter, Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 6. August 2009 at 15:00

Wenn Du nur noch mit Badeanzug in die Wanne steigst, hast Du einen Willie im Haus.

Was ein Willie ist? Er ist alt, trägt beige, bzw. formerly known as white, also Unterhemden, die schon länger im Dienst sind und hilft schrecklich gern. Ein Willie weiß wo der Reserveschlüssel hängt und läßt ab und an die Katzen rein. Oder raus. Ein Willie meint es gut und prüft so nebenbei wie lange man nicht im Haus ist und ob der Tierschutzverein das so akzeptiert. Willie füttert dann auch mal unaufgefordert die Katzen. Bisher nur die Katzen; wenn Willie nicht Einhalt geboten wird, füttert Willie auch die Bewohner der Wohnung mit Schnittchen. Blutwurst mit Senf wahrscheinlich, damit das Mädel mal was auffe Rippen kriegn tut!

Willie hat nun aber das Fass zum Überlaufen gebracht. Herr Himmel, das Kaffeeluder, hat mal wieder die Dose gefegt und da dachte Willie sich, datt passt! und ernannte die Kaffeedose zur Katzenfutterdose.

SCHLUß DAMIT, WILLIE!

Sonst komme ich gar nie nicht mehr zu Euch. Katzenfutter mit Kaffeegeschmack geht vielleicht noch, aber ich trinke keinen Kaffee mit Katzentrockenfuttergeschmack! Nie nich.

Ich sag ja…

In Alter, Lieblingsfreundinnen on 4. August 2009 at 17:23

beige tragen alte Leute.

Beige ist für alte Leute

Beige ist für alte Leute

Edit: Nun fragt doch die andere Yvonne (also die Richtige!) im Kommentar:
Nun stellt sich die Frage, wann Haus denn nun schick ist. Wie ist der aktuelle Trend für Altbauten? Schwaz/Weiß? Und gilt der auch für Nachkriegsbauten? Muss ein Haus auch abnehmen, um modisch-politisch korrekt zu sein? Was ist nur aus der zeitlosen Eleganz geworden, die sich niemand zu bemängeln traute???

Liebe Yvonne, schick ist in meinen Augen Bauhaus. Und Schluß. Nix da mit Firlefanz und Gauben und Schnörkel und so. Das ist nicht schick. Das ist Gedöns. (boah, kling ich entschieden)
Was ist aber mit Doppelhaushälften? Ist ein Haus schwanger, wenn man im Wohnzimmer ein Zelt aufstellt? Entspricht es einer Koloskopie wenn man die Garage aufräumt? Fragen über Fragen…

Neues von der Reeperbahn

In Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 19. Juli 2009 at 21:21

Da macht doch Claudia Drexel vom NDR einen Bericht über das Glasflaschenverbot und schreibt:

Das erste Wochenende ohne Glasflaschen auf der Hamburger Reeperbahn: 5000 Menschen wurden bei einem Großeinsatz der Polizei bis zum frühen Sonntag kontrolliert, viele mussten ihre Glasflaschen wegwerfen.

Na, wenn das man keinen Scherbenhaufen gegeben hat.

Demnächst wird geprüft, ob meine Lieblingsfreundin ihr Olivenöl (Vorsicht Ölschlampe) noch in Glasflaschen nach Hause tragen darf…oder ich besuche sie mit ‘ner Flasche Wein und ‘nem Kuchen, so ganz Rotkäppchen-Look-Alike, und zeige die schriftliche Einladung vor, damit die Glasflasche und das Messer mit dürfen…

Ach, übrigens Ölschlampe, Herr Himmel?

Ich hatte heute den Kaesejunkie zum Frühstück bei mir. Samstag abend um 21:30 Uhr noch Käse eingekauft, extra hochprozentig, und was ist? Der stinkt! sagt Kaesejunkie. Von Kinderkäse kaufen wurde mir nix gesagt! Nun hocke ich auf dem Hochprozentigen und denke über Käsefondue nach und Raclette und Überbackenes und Geraspeltes und Gefülltes…

Guten Morgen, Florida!

In Lieblingsfreundinnen on 24. Juni 2009 at 12:59

Hier ein kleiner Guten Morgen Gruss, denn eben wurde mir klar, dass ihr 6 Stunden früher seid. Also bei Euch manchmal noch gestern ist, wenn wir schon morgen, also heute, haben. Was auf jeden Fall eine philosophische Diskussion benötigt. Wann bin ich?

Und hier noch ein besonderes Winke-Winke an mitlesende Eltern! WINK, WEDEL, SPRING HOCH UND QUIETSCH, HUHUUUUUUUUUUU!

Nach soviel Aktion ist wohl eher die Frage angebracht: Was bin ich?

Fundstück der Woche

In Lieblingsfreundinnen on 23. Juni 2009 at 16:39

Neue Meldung von der Lieblingskorrespondentin:

Caprisonne – Jetzt endlich auch jugendfrei

Caprisonne auch für Kinder

Caprisonne auch für Kinder

Ein Detailbild macht deutlich, worum genau es geht:

Ohne Kondome - endlich.

Ohne Kondome - endlich.

Die offizielle Übersetzung in Konservierungsstoffe ist lange nicht so schön, oder?

Bericht aus Florida

In Lieblingsfreundinnen on 21. Juni 2009 at 16:48

Meine Lieben, hier ein Auszug einer kürzlich erhaltenen Mail von meiner Lieblingskorrespondentin (mit Erklärungen meinerseits in Grau)

<<also um meiner stellvertretung karla kolumnas (unter Insidern bekannt, ein recht, sagen wir mal, interessiertes, Pferd) gerechtzuwerden, hier die neusten erkenntnisse des investigativen journalismus aus florida: achtung PPPPPSSSSSTTTTTT: es gibt hier seit kurzem ikea. sprich „eikiiiiiiiiija“ und ich dachte ja, da wuerden amerikanisch aussehende moebel verkauft, aber nix: ektorp, poaeng, malm und friends lassen nicht lang auf sich warten. sogar smaland mit dem kuller auf dem ersten a. ich habe vergessen, laut KNULLA (angeblich ein schwedisches Pfui-Wort) zu schreien als sich dort war. mist. naja, also meine eltern wollten dahin und wir sind ausgestiegen und ganz ehrlich: willkommen zuhause.

Ikea Florida

Ikea Florida

nix anders. zum beweis bildhaftes:

Loveseat

ausser einer famoser ausnahme: zweier sofas heissen hier nicht sofas oder gar couch, nein, das geht erst ab 3sitzer los, zweier heissen hier zaertlich loveseats! weil zwei einander nicht sexuell zugewandte amerikaner wuerden niemals ohne die grenzen der unsittlichkeit wabernd zu ueberschreiten, auf einem zweisitzer platz nehmen koennen.. hihihi…>>

Mango Update

In Lieblingsfreundinnen on 20. Juni 2009 at 11:55

Florida gestern mittag

Soeben erreichte uns die Nachricht, dass der in diesem Blog dargestellte Baum zwar durchaus möglicherweise an Depressionen leidet, es jedoch nicht unbedingt am Mangobaum an sich liegt.

Unsere Lieblingskorrespondentin teilte uns mit, dass der depressive Baum vermutlich darunter leidet, dass er noch nicht mit den anderen Bäumen in die Mangoschule darf, bzw. für Pinneberger -Baumschule, klar? (nachtrag: apropos schulen. demnächst mehr hier in diesem blog zur honigschule)

Besagter Baum befindet sich noch im Mangobäumchen Alter und trägt deshalb schwer an der Fruchtproduktion, die in diesem Zusammenhang bereits an Kinderarbeit grenzt.

Um die Zukunft besagten Baumes besser darstellen zu können, wurde uns von der Lieblingskorrespondentin ein Foto zugesandt das zeigt wohin die Entwicklung führen kann, wenn man nur den Arsch hoch kriegt!

Erwachsener Mangobaum

Erwachsener Mangobaum

Penis fusswärts strecken

In Alter, Lieblingsfreundinnen on 19. Juni 2009 at 15:42

Es kommt der Tag, an dem auch ein Mann mal ins Krankenhaus muss. Manchmal kann oder darf derjenige dann nicht mehr aufstehen und zur Toilette gehen und in diesem Moment kommt meist eine junge Lernschwester strahlend um die Ecke und winkt mit den Katheterutensilien.

So auch neulich in einem Hamburger Krankenhaus. Eine meiner Lieblingsfreundinnen hatte vor kurzem gelernt wie man einen Katheter legt und stürzt sich voller Vorfreude auf den Patienten.

Dieser, der deutschen Sprache nicht mächtig und nach einem Schlaganfall auch nicht wirklich bewegungsfähig, macht erst mal gute Miene zum bösen Spiel.  Sie legt ihn frei. Ihn auch. Und fasst zu, natürlich auf sterile Hand achtend und was so dazu gehört.

An dieser Stelle möchte ich einflechten, dass besagte Lieblingsfreundin, ganz im Gegensatz zu manch anderer hier im Blog, von manchen Körperteilen der männlichen Fraktion dieser Welt nicht wirklich angezogen wird. O-Ton: Irgendwie eklig. Sie hat sich anders entschieden. Hatte Mangoschneider an der Wand hängen, nun ja.

Lieblingsfreundin also, mit Penis in der Hand, dem Patienten freundlich zunickend: Wir machen jetzt einen Katheterwechsel. Wenn Sie bereit sind, ziehe ich den alten raus und sie atmen gleichmäßig aus, dann tut es nicht weh.

Er: …?

Wie gesagt, spricht und versteht leider kein Deutsch. Die anderen Schwestern gestikulieren und erklären…

Lieblingsfreundin: Ich ziehe dann jetzt.

Er: HHHssssssssssss!

Lieblingsfreundin: Nicht ein- AUSatmen sollen sie!

Egal, das Ding ist draussen.  Nun aus der Packung den neuen. Mist, da fehlt was. Jemand muss das fehlende Teil besorgen. Von einer anderen Station. Weit weg. Und es ist nicht meine Lieblingsfreundin. Die steht mit dem Penis (irgendwie eklig) in der sterilen Hand da und kann nicht umgreifen oder loslassen. Wegen steril und so.

Die anderen gehen los. Sie steht da, Penis in der Hand. Was sagt man in solchen Fällen? Und was heißt das auf türkisch?

Es dauert. Sie hält.

Immer noch.

Und noch.

Dann. Erlösung. Das fehlende Teil ist da. Weiter gehts. Gelernt hat sie es ungefähr so: blablablaPenisfusswärtsstreckenblabla

Geht aber nicht. Besagter Penis hält dicht wie die CIA. Besagter Patient guckt weniger wie Gutemiene als eher erstaunt (He, hat der meine Creme?).

Andere Schwestern helfen mit nützlichen Tricks: Beherzt zupacken! Na richtig feste, doller!

Hilft noch nicht. Patient denkt an Schnellkurs Deutsch.

Noch eine Schwester erscheint, schaut zu und sagt: Du musst ganz feste drücken und richtig doll nach unten ziehen!

Lieblingsfreundin drückt und zieht. Und siehe da, es geht. Erleichterung breitet sich aus. Auch auf türkisch. Ihr Kommentar als sie es mir erzählte:

Ich sag Dir, dann flutschte das, der ging rein wie Butter!

Liebe Männer, alles wird gut. Früher oder später.

Deprimierte Mango

In Lieblingsfreundinnen on 18. Juni 2009 at 14:09

Eine meiner Lieblingsfreundinnen hat mir ein Foto zukommen lassen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

An alle, die Mangos lieben und sich fragen warum sie sich immer so depressiv fühlen, hier ist die Antwort:

Mangobaum

Hat man jemals schon ein derart deprimierendes Gewächs gesehen? Früchte, die an Nabelschnüren hängen? Blätter, die sich abwenden? Ein Stämmchen das nicht der Rede wert ist? Unglaublich! Ich hatte mir einen Prachtstrauch vorgestellt. Üppig, saftig, fleischig, sinnlich wie die Frucht selbst….sogar die Mangoschneider sehen erotischer aus als dieser Baum.

Mangoschneider

Ich bin enttäuscht.

Neuer Blog

In Lieblingsfreundinnen on 18. Juni 2009 at 13:28

Meine Lieben,  ich muss einen neuen Blog aufmachen… Dauernd fällt mir Kram ein, der schreibenswert ist und nur noch ein Bruchteil davon hat mit Pferden zu tun, tststs.

Eine meiner Lieblingsfreundinnen hat mir nämlich von Herrn Himmel erzählt. Herr Himmel ist das Kaffeeluder, die Ölschlampe…und ein wahnsinnig netter Kerl mit gutem Musikgeschmack. Wobei ich ihn nur eine CD hab hören sehen. Also hören hören eher. Und was ist schon Musikgeschmack? Jahre, ach was, fast jahrzentelang hab ich mir sagen lassen ich hätte einen schlechten Musikgeschmack, was für’n Unsinn. Ich hör was ich hör und mir gefällt, darf auch mal Oldie sein oder Ina Müller oder Portishead oder was weiß ich. Herr Himmel jedenfalls hörte Johnny Cash als ich hörte dass er hörte. “The man comes around” unbedingt hörenswert eben.

Wie kommt Herr Himmel nun zu seinen Beinamen? Von denen er übrigens noch nichts weiß, um Himmels Willen!

Kaffeeluder. So wird man benannt wenn man den letzten und auch noch den allerletzten Kaffee und sogar noch den uralten vergessenen Kaffee benutzt, nix neues kauft und dann auch noch erklärt man habe seiner Freundin bereits mitgeteilt, sie solle bitte neuen mitbringen. Ja nee, is schon klar.

Ölschlampe. Wenn eine WG ein Ölstandsmessgerät benötigt, weil in einer Woche ein Liter feinstes Olivenöl verbraucht wird, dann wird man zur Ölschlampe. Niemand hat Mayonnaise gemacht, es wurde kein Kräuteröl angesetzt, es wurde nur gekocht. Oder salatet. Ob noch mehr Dinge mit Olivenöl möglich sind, mag ich mir nicht vorstellen. Ölschlampe eben.

Herr Himmel, so gehts nicht. Ich bringe bei meinem nächsten Besuch Kaffee und Öl mit und erwarte Johnny Cash. Mindestens.

Kürzlich auf der Reeperbahn

In Lieblingsfreundinnen on 17. Juni 2009 at 14:07

Eine meiner Lieblingsfreundinnen zieht, wie es sich gehört, in eine Parallelstraße der Reeperbahn, ist somit Anwohnerin. Was kann nun passieren, wenn besagte Freundin vorhat bei einem geselligen Beisammensein einen Kuchen zu kredenzen? Nun, zuerst einmal wird sie ihn einpacken und mit sich führen. Das allein klingt noch nicht spektakulär. Was aber, wenn sie zum Schneiden ein Messer einpackt? Auch noch soweit ok. Der aufregende Teil beginnt jetzt. Sie spaziert mit dem Kuchen und einem Messer “bewaffnet” die Reeperbahn entlang, um zu ihrer Haltestelle zu kommen….

Wohl wahrnehmend, dass Polizisten sich herumdrücken, doch mit schöner Musik aus dem mp3-player direkt auf den Ohren, geht sie den Bahnsteig entlang. Plötzlich ein gar ruppiges Zupfen an ihrer Jacke.

- Junge Frau, haben Sie uns nicht gehört? Wir haben Ihnen bereits 3x hinterhergerufen!

Sie, an solchen Männerfreundschaften nicht unmittelbar interessiert, zieht die Kopfhörer raus und sagt: Wie bitte?

- Sie haben uns genau verstanden! Sie sollen stehen bleiben und Auskunft geben!

Sich auch nicht als Bahnhofsauskunft verstehend ertönt wieder ein: Wie bitte?


- Nun reichts mir. Stehen bleiben! Haben Sie Waffen bei sich?

Sie, die sich schon seit der rüden Zupferei nicht mehr bewegt hat, entgegnet: Nein.

- Haben Sie mich nicht verstanden? Führen Sie Waffen mit sich?

Nein.

- Ein letztes Mal. Haben Sie eine Waffe?

Nein.

Nun könnte man dieses Spiel noch endlos fortführen, aber nicht mit unserer Polizei. Wenn der potentielle Täter Dich nicht versteht, ändere die Frage:

- Nun gut. Ich frage Sie ein allerletztes Mal: Haben Sie ein Messer bei sich?

Diese Frage ändert alles. Sich besinnend, dass sie das riesige Brotmesser nicht nur tatsächlich bei sich führt, nein, es auch noch in der Tasche stecken hat, die sofort sichtbar wird wenn man den Taschenüberwurf (wie heißt dieses Teil eigentlich wirklich? Für Vorschläge bin ich dankbar) hochhebt…was sie natürlich bei der Passage an den Polizisten vorbei getan hat, um an ihren mp3-player zu gelangen, gelangt sie blitzschnell zu der Erkenntnis dass hier nur die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit – weiterhilft.

Ja. Ein Messer, natürlich. Aber ich habe auch einen Kuchen dabei! Sie hebt den gut verpackten Kuchen an.

- Wollen Sie uns verarschen? Messer sind auf der Reeperbahn verboten. Sehen Sie denn die Schilder nicht überall?

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Aber ich habe doch auch einen Kuchen… Sind die auch verboten?

Lange Rede – kurzer Sinn, nach eingehender Inspektion des Kuchens, einem oder zwei genervten Polizistenblicken und dem Gefühl, einen Sieg errungen zu haben in dieser kalten Welt, durfte meine Freundin mit Messer und Kuchen ihres Weges gehen.

Lasst es Euch also eine Lehre sein: Wer ein Messer mit sich führt, sollte auch immer einen Kuchen bei sich haben!