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Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

Nebel, der wie tote Oma Puder riecht…

In Kultur, Lieblingsfreundinnen on 21. November 2009 at 23:00

ist definitiv nicht mein Fall!

Festgestellt wurde dies an einem Abend im Planetarium, „Dark Side of the Moon“ in der Sternenkuppel. Der Abend, die Begleitung, die Musik, die Lichtshow, die Sessel, der Vordermann – alles phantastisch! Aber der Nebel war grauenhaft. Die Idee dahinter war wohl Laserlicht besser zur Geltung kommen zu lassen oder Atmosphäre zu erzeugen.

Atmosphäre hatte ich. Wie bei toter Oma im Schrank. Pudrig, süßlich, igitt. Liebes Planetarium, wenn ich demnächst die Deep Space Night bis morgens um 6 mit Major Tom und was weiß ich noch wem genießen will, dann wehe euch, wenn ihr Nebel einsetzen wollt!

Ich werde eine Windmaschine mitbringen, oder wenigstens einen Fön. HA!

 

Ach und dies geht an den netten älteren Herrn in Reihe 6 Nordwest:

HÖR AUF MIT DEM FUSS MIT ZU KLOPFEN! Du warst zwar die meiste Zeit im Takt, aber sowas überträgt sich durch den Boden und macht mich wahnsinnig.

Danke.

 

Vergiss mein nicht…

In Beziehungen, Film on 15. November 2009 at 20:00

20.15. Uhr ARTE, Originaltitel: Eternal Sunshine of the Spotless Mind

Filmempfehlung für heute Abend – ich habe ihn zwar auch noch nicht gesehen, aber ein Film, der sich damit befasst, sich die Erinnerungen an einen geliebten Menschen löschen zu lassen, kann nur empfehlenswert sein.

Es ist bestimmt einfacher, den Geliebten auslöschen zu lassen…aber die Erinnerungen missen? Mir fehlen die Wochendendmorgen mit Kaffee, Zeitung und Gesprächen…

Aushalten und Weiterleben.

 

Aus den Kommentaren hochgeholt:

Neuer Programm-Tip: Baader-Meinhof-Komplex am Sonntag und Montag MIT musik von ELbtonal Percussion!
Kussn! Durch den Nebel und rin ins Muster und wieder raus. hopp-haaaaaa…. schreibt der Kaesejunkie.

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Schal!

In Kalle, Kultur on 15. November 2009 at 14:17

…also noch nicht. Noch ist er in der Entstehung. Das Schöne daran ist, es soll auch ein Schal werden und nicht etwa ein Pullover oder gar Handschuh.
Jedes Jahr, wenn es Richtung Winter geht ergreift mich der Stricktrieb. Ich stricke, also bin ich. Zuerst die Idee (Hm, ich könnte mir doch einen Schal stricken…), dann die Vorbereitungen: Woll-Lust oder sonst einen Laden mit irre komischem Namen aufsuchen und Wolle aussuchen…, dann die Ernüchterung: Ich soll WIEVIEL für die paar Knäule Wolle ausgeben? Haben Sie einen Knall? So ein Schal kostet bei XXX nur 15 Euro! Warum soll ich dann fast 40 bezahlen?

Die nächste Stufe sind die heimischen mütterlichen Wollreste und siehe da, es gibt genug in akzeptabler Farbe. Frisch ans Werk! Da diese Wolle „anders“ ist , als die des im Heft ausgesuchten Werkstückes, wird fleissig gerechnet. Natürlich nach der Machenprobe…hüstel, also nach einem einer Maschenprobe ähnlichen Probestrickakt.

Wenn ich 104 nehmen soll, dann sind 160 bestimmt ok…los geht’s…

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Herzensautoren

In Bücher on 12. November 2009 at 15:21

Da gibt es ein neues Buch und ohne groß zu überlegen wird es sofort erworben, nur weil man den Autor so mag. Bei mir sind es zur Zeit Terry Pratchett, Philip Roth, Horst Evers, Richard David Precht und Jasper Fforde.

Der geneigte Leser erkennt den Herrn Roth sogleich als Quotenautor, denn die anderen lesen sich einfach mal so. Herr Roth sperrt sich zuweilen. Nun trug es sich zu, dass eine Freundin auf facebook von Simon Beckett schwärmte… Whow…die traut sich was. Sie schrie quasi nach mehr und Neuem und ich dachte, ist der nicht längst tot?

Tja, ist er. Allerdings nur mit dem Vornamen Samuel. Nicht Simon, der lebt und schreibt; wird demnächst von mir gelesen und soll wohl spannend sein.

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Worüber ich lachen kann…

In Kultur on 8. November 2009 at 16:15

Jeff Dunham.

Unglaublich komisch. Jeffaffa Dunhaaaaam dot coooom!

Seite 100

In Bücher on 7. November 2009 at 15:08

Die Kraft Ihrer Sehnsüchte wird von niemand anderem gebremst als von Ihnen selbst.

Das Ausmaß des Massakers, die mangelnde Logik und die katastrophalen Fehlentscheidungen wurden der Öffentlichkeit offenbar.

Hinzu kommt der illegale Käse, den wir vor zweieinhalb Jahren unter einem Hispano-Suiza gefunden haben, der auf Ihr Picknick gefallen war.

Die Erfahrung hatte sie gelehrt, wie nützlich es war, immer irgendwo einen leicht zugänglichen Reserveschlüssel zu haben.

Bis jetzt hab ich aber noch niemand erzählt, mit was ich ihn dermaßen zum Strahlen gebracht habe.

Ich bestellte den Aufzug, aber er kam einfach nicht.

Gelesen

In Bücher on 4. November 2009 at 22:39

Stieg Larsson. Millenium Trilogie: Verblendung, Verdammnis, Vergebung.

Selber lesen!

Soundcloud

In Musik on 6. September 2009 at 14:32

Glück

In Alter, Musik on 6. August 2009 at 15:52

Es ist heute so warm, da hab ich meinen philosophischen:

Reichtum und Gesundheit. Ist das Glück? Angeblich sind das nicht die Faktoren zum Glück, sondern andere Menschen, Liebe, Aktivitäten und die innere Einstellung.
Da schau ich doch mal genauer hin. So als Glückspertin, frisch gesingelt, chronisch knapp mit Geld und Brustkrebs (hab eben erfahren, dass ich negativ bin, also kein erhöhtes Risiko!) als Zukunftsaussicht.
Bin ich glücklich und wenn ja, wann? Ich kenne Menschen, die von sich sagen, sie könnten nicht glücklich sein. Nie. Ich kenne Menschen, deren Partner schwer krank sind und die trotzdem auf die Zukunft bauen und ein Kind bekommen, ich kenne Menschen, die große Verpflichtungen eingegangen sind und trotzdem einen Neuanfang wagen…

Vielleicht sollte ich mal anfangen herum zu fragen, ob die Anderen glücklich sind. Bei welchen Gelegenheiten.

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Wo liest Du?

In Beziehungen, Kultur on 15. Juli 2009 at 14:23

Da meine Leser weitesgehend auf die Kommentarfunktion verzichten, was schade ist, helfen mir kleine Zusätze, um rauszufinden, ob irgendjemand mitliest oder nur die lustige Googlebots draufhüpfen und wieder verschwinden.

Und siehe da:

Die nähere Umgebung, Hamburg, Halstenbek und so, aber auch:

Guadeloupe – Le Gosier, Austria – Wien, USA – San Antonio – Cape Coral (wink, wedel, hüpf!!!) – Los Angeles, Schweiz – Aesch, NRW – Mönchengladbach, Canada – Winnipeg und lauter andere tolle Locations.

Seid umschlungen, Millionen! Dieser Kuss der ganzen Welt…

Ach und dann war da noch Berlin. Aufregung war aber umsonst. Nicht mein Beziehungsflüchtling, sondern vermutlich Angela Merkel liest mit. Stand Deutscher Bundestag dabei.

The Sopranos

In Film on 11. Juli 2009 at 17:24

Eine unbedingt empfehlenswerte Serie. Das allerschönste aber ist die Quintessenz nach gesehenen 12 Folgen:

Cunnilingus und Psychiatrie sind an dem ganzen Mist schuld.

Wie wahr.

Das Buch ohne Namen

In Bücher on 10. Juli 2009 at 23:59

ist in der Buchhandlung meines Vertrauens angekommen und liegt dort zur Abholung für mich bereit. So soll es sein!

Klappentext:

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega – der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nicht rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.
Der Kultroman aus Großbritannien erschien zuerst im Selbstverlag und eroberte seine Leser über das Internet.
So abgedreht wie Douglas Adams, so blutig wie Quentin Tarantino

Ausserdem soll in dem Buch folgendes stehen:

JEDER, DER DIESES BUCH LIEST, STIRBT.
DOCH NUR WER ES LIEST, WEISS, WARUM…

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit:

Hmm ja nun, ich lebe noch. War wohl reinen Herzens beim Lesen. Aber soo doll isses nich. Definitiv KEINE Kaufempfehlung. Netter kleiner Vampirroman eben.

Schade.

Was mir gefällt…

In Film, Musik on 7. Juli 2009 at 23:02

Zum Beispiel Tina Dico, neulich gesehen bei Inas Nacht im NDR:

Ausserdem Open Air Kino am Millerntor, Willkommen bei den Sch’tis. Bericht folgt! Vielleicht kommt sogar Herr Himmel mit!

Ach ja, was mir ausgesprochen gut gefällt ist Fischmarkt im Sommer! Termin wird noch bekannt gegeben. Wer kommt mit?

Wortklaubereien

In Alter, Kultur on 5. Juli 2009 at 12:05

Solche Worte wie in der Überschrift sollte es viel mehr geben! Da der Mann mit dem ich glücklich vom Pfandgeld leben würde, immer noch mit meiner Freundin verheiratet ist und im Falle einer Scheidung, der gesammelte Brockhaus an sie ginge, denke ich hier im Blog über Worte nach. Ohne ihn. Inspriration geht ja auch so.

Kürzlich erwarb besagter Mann nämlich einen Zammer. Mir wurde mitgeteilt, dass es sich hier um die Vereinigung einer Zange mit einem Hammer handelt und es ein sehr nützliches Werkzeug sei. Oder die Zucht aus Shetty und Isi, die jetzt Shisi heißt und warum nennt man Gin Tonic nicht der Einfachtheit halber Gonic?

Schön ist es auch, wenn Worte geschrieben zu neuen Bedeutungen verführen. Comicheft zu Beispiel sieht toll aus, oder? Betriebsextern ist auch schön. Oder Kreuzunglücklich.

Denkt doch mal richtig nach über Worte wie Vogelzug. Da wundert sich die Deutsche Bahn. Die Missfits haben übrigens ein gar wunderbares Lied getextet:

Nur wer vögelt kann auch fliegen!

Wer von Euch kennt Fitschenringe? Sieht gut aus und ist total praktisch!

Was mich heute erfreute…

In Film, Kultur, Musik on 2. Juli 2009 at 22:30

Zum Beispiel Asterix und Obelix im Fernsehen…nicht die Geschichte an sich, aber die Erkenntnis, dass Obelix mit der Stimme von Bruce Willis agiert.
Gibt dem Ganzen eine neue Note…

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Seite 100

In Bücher on 1. Juli 2009 at 22:00

Fast alle Bücher haben eine Seite 100. Warum nicht einfach mal aus jedem Buch einen Satz von Seite 100 nehmen und sehen was dabei rauskommt?

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Film zum Buch

In Bücher, Film on 23. Juni 2009 at 17:35

Heute abend, 22.45 Uhr, ARD, Lenin kam nur bis Lüdenscheid. Ein Film nach dem gleichnamigen Buch von Richard David Precht.

Zur Zeit einer meiner Lieblingsautoren, weil er nicht nur klug schreibt, sondern seine Bücher auch widmet. Ausserdem sieht er unverschämt gut aus und ist Philosoph. Was will Frau mehr? Sein Buch „Wer bin ich und wenn ja wieviele?“ enthält so wunderbare Sätze wie: Neugeborene sind auch nicht klüger als Schweine und trotzdem dürfen wir sie nicht essen (sinngemäß) und sein neuestes „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ liegt schon neben meinem Bett bereit. Insider wissen, dass ich in Sachen Liebe zur Zeit gewaltigen Nachholbedarf habe und da kann die Lektüre nicht schaden.

Lieder für die man sich schämen könnte…

In Kultur on 22. Juni 2009 at 23:37

…aber bei denen einem trotzdem die Tränen kommen oder die man heimlich mitsingt und dabei feststellt dass man sie auswendig kann.

oder dieses:

und weil mein Sohn bald nach Dänemark fährt: