Glasflaschenverbot, Reeperbahn
In Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 19. Juli 2009 at 21:21
Da macht doch Claudia Drexel vom NDR einen Bericht über das Glasflaschenverbot und schreibt:
Das erste Wochenende ohne Glasflaschen auf der Hamburger Reeperbahn: 5000 Menschen wurden bei einem Großeinsatz der Polizei bis zum frühen Sonntag kontrolliert, viele mussten ihre Glasflaschen wegwerfen.
Na, wenn das man keinen Scherbenhaufen gegeben hat.
Demnächst wird geprüft, ob meine Lieblingsfreundin ihr Olivenöl (Vorsicht Ölschlampe) noch in Glasflaschen nach Hause tragen darf…oder ich besuche sie mit ‘ner Flasche Wein und ‘nem Kuchen, so ganz Rotkäppchen-Look-Alike, und zeige die schriftliche Einladung vor, damit die Glasflasche und das Messer mit dürfen…
Ach, übrigens Ölschlampe, Herr Himmel?
Ich hatte heute den Kaesejunkie zum Frühstück bei mir. Samstag abend um 21:30 Uhr noch Käse eingekauft, extra hochprozentig, und was ist? Der stinkt! sagt Kaesejunkie. Von Kinderkäse kaufen wurde mir nix gesagt! Nun hocke ich auf dem Hochprozentigen und denke über Käsefondue nach und Raclette und Überbackenes und Geraspeltes und Gefülltes…
Krankenhaus, Walter Cronkite
In Ärgernisse on 18. Juli 2009 at 10:00
Walter Cronkite ist tot. Das Attentat auf John F. Kennedy, die Mondlandung, der Watergate Skandal, alles dies erlebte Amerika mit Walter Cronkite. Der erste Anchorman starb Freitag im Alter von 92 Jahren in New York. Link zu dem Thema. Und das jetzt, wo ich als Texter arbeite…tolles Omen.
Überhaupt, wie schnell es zuende sein könnte, hab ich gestern erfahren dürfen. Der Anruf: Mama, Mama, wir hatten einen Unfall wird ja von jeder Mutter herbei gesehnt und wenn das gute Kind nicht angeschnallt gewesen wäre, hätte sie vielleicht Walter Cronkite kennen gelernt.
Zum Glück ist es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Monokelhämatom glimpflich ausgegangen. Das Auto hat allerdings einen Herzstillstand wurde mit berichtet. Da ich das Kind aus dem Krankenhaus holen durfte, gibt es natürlich auch darüber einen kleinen Abriss:
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Boot, Rettungsring, segeln
In Ärgernisse on 27. Juni 2009 at 20:18
Wir waren jung, es war Sommer an der jugoslawischen Küste. Wir wollten segeln. Das heißt, mein Damaliger wollte segeln, ich wollte nur mit und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Wir starteten an unserem FKK-Strand, ich wohlweislich schon mit Bikinihöschen, Schuhen und Handtuch bewaffnet. Mein Damaliger in Badehose, man weiß ja nie.
Das Boot war winzig. Wirklich winzig. Und hinten offen. Angeblich sei das so gewollt sprach mein Kapitän. Wenn man schnell übers Wasser gleitet dann passts schon. Nun gut.
Schnell übers Wasser gleiten. Ob man dafür Wind braucht? Er wirds schon wissen. Wir schieben, steigen ein und es passiert – nichts. Langsam kommt das Wasser mit ins Boot. Wenn wir erst schnell sind…, denke ich mir.
Du, Schatz? Soll das so?
Jaja, wir müssen erst Fahrt aufnehmen.
Ohne Wind? denkt mein Landrattengehirn. Es haucht ein Lüftchen in die Segel, das Boot bewegt sich weg vom Strand. Der Kapitän ist begeistert, ich schippe Wasser. Wir segeln Richtung Italien. Mindestens. Zum Glück immer noch parallel zum Textilstrand. Das Wasser steigt.
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