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Archiv für die Kategorie ‘Ärgernisse’

Nimm Dir nichts vor, dann schlägt Dir nichts fehl.

In Beziehungen, Ärgernisse on 21. November 2009 at 23:11

Das hat, auf plattdeutsch, meine Oma immer gesagt, um mich vor Enttäuschungen zu bewahren. Tja Oma, was aber wenn andere einen enttäuschen? Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen – es wackelt der Olymp. Noch so eine Spruch…

Vielleicht hilft es solche Sprüche zu sammeln, irgendwo ist ja immer ein wahrer Kern und ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn und überhaupt…

Also los, was kennt ihr?

Boah, das nervt…

In Ärgernisse on 13. November 2009 at 11:46

sag ich mir manchmal und meistens ärgere ich mich dann über mich selbst. Geb ich ja zu. Rennradfahrer aber nerven einfach so. Vor allem, wenn sie im November immer noch die Strecke (Bundesstraße) fahren müssen, die sie irgendwann im Sommer einmal in irgendeinem doofen Amateurrennen fahren dürfen….urgs.

Und mal ehrlich, mir geht auch das Brimborium um Enke auf die Nerven. Ich hab gar keine Ahnung gehabt wer das ist. Trauerfeier im Stadion? Na, wer’s mag…

Milch, deren Verpackung nicht so aufgeht wie versprochen – die nervt!

CD-Hüllen!

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Kindergelderhöhung

In Ärgernisse on 1. November 2009 at 12:04

Ach, was ich noch sagen wollte: tolle Idee – Kindergeld erhöhen.

Blöd nur, dass es bei Hartz IV Empfängern nicht ankommt, weil es angerechnet wird.

Und bei Alleinerziehenden, die Unterhaltsvorschuss bekommen müssen, weil (in den meisten Fällen) die „Herren der Schöpfung“ nicht zahlen wollen, die Erhöhung auch voll angerechnet wird, also nicht bei den Kindern ankommt.

Oh, und die anderen Alleinerziehenden bekommen von den 20 Euro nur die Hälfte, weil das Kindergeld zur Hälfte beim Kindesunterhalt angerechnet wird.

Aber für Vermögende klappt es. Welch ein Glück.

Schweinegrippe – nee, is klar…

In Alter, Ärgernisse on 1. November 2009 at 11:53

Habt ihr auch das Gefühl, dass als „die da oben“ festgestellt haben, dass wir hier unten verschiedene Impfstoffe für verschiedene Menschklassen und mangelhafte Testphasen und dubiose Impfempfehlungen doof finden, sie der Presse den Auftrag erteilt haben ein bisschen Panik zu verbreiten? Todesopfer aus Hinterkirgustistan nahe bringen, Opfer ohne Begleiterkrankung finden, mindestens unter 10-jährige Erkrankte nennen (einstellig macht sich immer gut).

Wenn demnächst für die Impfung geworben wird mit Babys, niedlichen kleinen Tieren oder Frauen mit immensen Brüsten, vielleicht auch noch schnellen Autos und Fussball, dann seid ihr durchschaut – ihr da oben!

Ich warte noch, bis exclusiv für Frauen Mitte vierzig ein Impfstoff kommt, der verspricht dass man nebenbei klüger und schöner wird und der als geprüfte Nebenwirkung ein Anschwellen der Brüste um bis zu zwei Körbchengrößen verspricht.

Bis dahin – bleibe ich einfach gesund, was meinst Du, liebe Pharmaindustrie? Geht das für Dich in Ordnung?

Geneigte Leser…

In Alter, Beziehungen, Ärgernisse on 1. November 2009 at 11:38

…mein Leben macht was es will. Na dann ist es doch egal und sie kann Blog schreiben, sagt ihr? Stimmt.

Verzeiht mir die Absenz, ich hatte zu tun. Mein Leben einholen zum Beispiel. Diejenigen die näher dran sind, wissen worum es geht, die anderen schweben in quälender Unwissenheit und so soll es sein.

Nun denn, Tacheles bei die Butterfische, nich’ lang schnacken, neue Runde und loooooooooooooos gehts…..
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Statistik

In Ärgernisse on 9. August 2009 at 17:41

Mein Blog bietet mir auch einige Statistikfeatures. Zum Beispiel sagt er mir welche Top Suchen auf meinen Blog geführt haben. Das kann ich Euch nicht vorenthalten:
Top-Suchen

schilder verarsche, nackte frauen beim hausputz, muschi, heimlich sex in lüdenscheid, penis strecken

Was wollen Menschen, die so googeln? Jedenfalls nicht meinen Blog…oder?

Wohin verschwindet die Liebe?

In Alter, Ärgernisse on 9. August 2009 at 09:30

Denn dass Liebe endlich sein kann, wissen wir alle nur zu gut. Was passiert also mit dem Gefühl? Löst es sich auf wie ein Duft? Wandelt es sich in Hass oder Freundschaft? Oder packt die Liebe einfach ihre Koffer und geht woanders hin? Zu einem anderen Menschen oder an den Ort wo all die einzelnen Socken wohnen?

Da muss es ja unglaublich aussehen, Socken, der blaue Pullover meines Sohnes, Kugelschreiber, Geld, Impfpässe, Schlüssel, der Rest von der Torte, Haargummis, alles verschwunden, einfach so.

Ob an dem Ort auch all die Ambosse sind, die aus dem Straßenbild verschwanden? Das gute alte Planschi als Badezusatz ist auch weg, was haben wir früher mitgesungen: Planschi ist prima, Planschi ist ne Wucht… und wo ist Strahler70, die Zahnpasta? Strahlerküsse schmecken besser, Strahlerküsse schmecken gut, das waren noch Zeiten! Im Laufe der Jahre änderte sich sogar der Name auf Strahler75, immer am Puls der Zeit.

Nun ja, alles verschwunden irgendwann. Bestimmt hat der Hustinettenbär mit all den Sachen eine gute Zeit…aber die Liebe hätte ich schon gern wieder.

Willie

In Alter, Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 6. August 2009 at 15:00

Wenn Du nur noch mit Badeanzug in die Wanne steigst, hast Du einen Willie im Haus.

Was ein Willie ist? Er ist alt, trägt beige, bzw. formerly known as white, also Unterhemden, die schon länger im Dienst sind und hilft schrecklich gern. Ein Willie weiß wo der Reserveschlüssel hängt und läßt ab und an die Katzen rein. Oder raus. Ein Willie meint es gut und prüft so nebenbei wie lange man nicht im Haus ist und ob der Tierschutzverein das so akzeptiert. Willie füttert dann auch mal unaufgefordert die Katzen. Bisher nur die Katzen; wenn Willie nicht Einhalt geboten wird, füttert Willie auch die Bewohner der Wohnung mit Schnittchen. Blutwurst mit Senf wahrscheinlich, damit das Mädel mal was auffe Rippen kriegn tut!

Willie hat nun aber das Fass zum Überlaufen gebracht. Herr Himmel, das Kaffeeluder, hat mal wieder die Dose gefegt und da dachte Willie sich, datt passt! und ernannte die Kaffeedose zur Katzenfutterdose.

SCHLUß DAMIT, WILLIE!

Sonst komme ich gar nie nicht mehr zu Euch. Katzenfutter mit Kaffeegeschmack geht vielleicht noch, aber ich trinke keinen Kaffee mit Katzentrockenfuttergeschmack! Nie nich.

Frühstückszeitung

In Ärgernisse on 25. Juli 2009 at 19:03

Ja, ich finde es auch fürchterlich, wenn Zeitung gelesen wird während des Frühstücks. Genauer, wenn nur einer Zeitung liest. Geteilte Zeitung ist inniges Frühstück. Heute morgen aber, hatte ich noch Kaffee übrig und die Kinder waren quasi schon weg vom Tisch….(sie mussten abräumen). Und ich gebe zu, es war das Hamburger Abendblatt – Pflichtlektüre, der Stellenangebote wegen.

Die dpa hat also von einem Autofahrer berichtet, der ein Bussgeld (ich vermute, sie meinen Bußgeld) von 40 Euro zahlen musste, weil er mit einem Telefon in der Hand beim Fahren erwischt wurde. Allerdings war es nicht sein Handy, sondern das Mobilteil seines Festnetzanschlusses; mit dem er gar nicht hätte telefonieren können. Das Bonner Amtsgericht ließ seinen Einspruch nicht gelten und verurteilte ihn zur Zahlung.

Was lernen wir daraus?

Sollte ich mir, aus irgendeinem, nur mir bekannten Grund, demnächst beim Fahren einen Schuh ans Ohr halten, kann das mit Buß- oder sogar Bussgeld geahndet werden.

Zustände wie auf der Reeperbahn!

Ausserdem gefiel mir noch folgende Überschrift:

Singulus streicht zwei Drittel der Stellen

Ja, Freunde, was denn auch sonst? Ist hier denn der Name nicht Programm?

Neues von der Reeperbahn

In Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 19. Juli 2009 at 21:21

Da macht doch Claudia Drexel vom NDR einen Bericht über das Glasflaschenverbot und schreibt:

Das erste Wochenende ohne Glasflaschen auf der Hamburger Reeperbahn: 5000 Menschen wurden bei einem Großeinsatz der Polizei bis zum frühen Sonntag kontrolliert, viele mussten ihre Glasflaschen wegwerfen.

Na, wenn das man keinen Scherbenhaufen gegeben hat.

Demnächst wird geprüft, ob meine Lieblingsfreundin ihr Olivenöl (Vorsicht Ölschlampe) noch in Glasflaschen nach Hause tragen darf…oder ich besuche sie mit ‘ner Flasche Wein und ‘nem Kuchen, so ganz Rotkäppchen-Look-Alike, und zeige die schriftliche Einladung vor, damit die Glasflasche und das Messer mit dürfen…

Ach, übrigens Ölschlampe, Herr Himmel?

Ich hatte heute den Kaesejunkie zum Frühstück bei mir. Samstag abend um 21:30 Uhr noch Käse eingekauft, extra hochprozentig, und was ist? Der stinkt! sagt Kaesejunkie. Von Kinderkäse kaufen wurde mir nix gesagt! Nun hocke ich auf dem Hochprozentigen und denke über Käsefondue nach und Raclette und Überbackenes und Geraspeltes und Gefülltes…

That’s the way it is…

In Ärgernisse on 18. Juli 2009 at 10:00

Walter Cronkite ist tot. Das Attentat auf John F. Kennedy, die Mondlandung, der Watergate Skandal, alles dies erlebte Amerika mit Walter Cronkite. Der erste Anchorman starb Freitag im Alter von 92 Jahren in New York. Link zu dem Thema. Und das jetzt, wo ich als Texter arbeite…tolles Omen.

Überhaupt, wie schnell es zuende sein könnte, hab ich gestern erfahren dürfen. Der Anruf: Mama, Mama, wir hatten einen Unfall wird ja von jeder Mutter herbei gesehnt und wenn das gute Kind nicht angeschnallt gewesen wäre, hätte sie vielleicht Walter Cronkite kennen gelernt.

Zum Glück ist es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Monokelhämatom glimpflich ausgegangen. Das Auto hat allerdings einen Herzstillstand wurde mit berichtet. Da ich das Kind aus dem Krankenhaus holen durfte, gibt es natürlich auch darüber einen kleinen Abriss:

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10 Dinge

In Beziehungen, Ärgernisse on 10. Juli 2009 at 23:19

…die man nicht tun sollte wenn der Liebste Fussball sehen möchte:

  1. Umschalten
  2. Sex anbieten, dessen Stellung die Sicht versperrt
  3. Aus dem Badezimmer rufen: AAAaaargh! Komm schnell her!
  4. Den LNB der Satellitenschüssel austauschen
  5. Sagen, dass man die Tickets für das gerade übertragene Spiel wieder gefunden hat
  6. Das Ergebnis verraten
  7. Ihm die Augen zu halten und sagen: Schatz, ich habe eine Überraschung!
  8. Für den Fall, dass man im Nebenzimmer fernsieht, auf das Spiel umschalten, so dass er mit DVBT plötzlich zwei Sekunden bevor er es sehen kann, das Tor schon hört, aber nicht weiß für wen.
  9. Sex anbieten (wenn er im Stadion zuschaut)
  10. Einen Heiratsantrag über den Stadionlautsprecher machen

Künstliches Sperma?

In Ärgernisse on 9. Juli 2009 at 18:43

Und wer hats erfunden? Nein, diesmal nicht die Schweizer, sondern Professor Karim Nayernia von der Universität Newcastle soll mit seinem Projekt den Durchbruch erlangt haben.

Link zu dem Thema.

Spermien im Video

Ist das nun gut oder schlecht? Brauchen wir damit bald keine Männer mehr, jedenfalls nicht zum Kinder zeugen? Machen sie sich selbst überflüssig? Oder ist das nur der Vorbote von neuem, kalorienarmem, in allen Geschmacksrichtungen verfügbarem Sperma als neuem In-Getränk? On the rocks oder im Kaffee?

Egal, es bleibt wie es ist, Sperma macht dick.

Flohbuss

In Ärgernisse on 8. Juli 2009 at 16:12

…ist der neue Name von Kalle, formerly known as Kalle Kirsch, seines Zeichens Erntehelfer. Stellen wir uns das so vor, Herr Floh wohnte hinterm Ohr und reiste mit Kalle an. In unserer Wohnung angekommen, traf er auf Frau Floh, die bis dahin ein einsames Single-Dasein führte. Man sah, siegte und kam und schwupps, machte Famile Floh sich breit.

Ihr Ziel ist es, die gesamte Wohnung zu occupieren, frisch gewaschene Wäsche nicht ausgenommen. Wenn sie die Herrschaft haben, werden sie sich sicherlich auch hier im Blog breitmachen. Es wird fürchterlich!

Bis jetzt haben sie schon ein Schnittmuster in meiner Haut hinterlassen, das nur sichtbar wird, wenn man die einzelnen Punkte mit Edding verbindet. Davor scheue ich mich noch. Der Krieg hat begonnen!

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Warum stirbt die BILD-Zeitung nicht aus?

In Alter, Ärgernisse on 8. Juli 2009 at 12:35

Oder die Kleingärten? Oder beigefarbene Übergangsmäntel?

Liest doch keiner, hat doch keiner, trägt doch keiner mehr und trotzdem gibt es sowas noch? Wie kann das sein? Irgendwann sind doch diejenigen, die solche Sachen nutzen, alle tot. Zeitschriften wie NeueTina, Goldene Lisa und so Zeug, das liest doch keiner! Warum gibt es solchen Schrott? Warum werden noch immer Häkeldeckchen produziert und von wem? Wer stellt sich Porzellanfiguren in den Schrank – ich meine freiwillig? Hexen, die auf Besen von der Zimmerdecke schweben, putzige Puppen in rosa Kleidchen? Die Generation ist doch bald weg, warum dann diese Dinge nicht?

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Terminals?

In Ärgernisse on 7. Juli 2009 at 15:00

paymachine

Ok, Ausgang – Exit, Kassenautomat – Pay machine, aber einfach nur Terminals? Haben wir dafür kein eigenes Wort? Endgebäude? Anatomisch am Ende gelegen? Schlussendlich? Final? Endlager? Häuser, wo die Flugzeuge ankommen und die Leute ein und aussteigen?  Stadtteil von Asunción, Paraguay? Oder einfach nur da lang —>

Running Gag

In Ärgernisse on 4. Juli 2009 at 22:00

…wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon wieder lustig:

In Krümmel hat es eine Reaktorschnellabschaltung gegeben. Schon wieder.
Link zu dem Thema.

Atomkraft? Nein Danke

Atomkraft? Nein Danke

Klammheimliche Freude

In Ärgernisse on 1. Juli 2009 at 21:34

Das hat ja dann wohl irgendwie nicht so geklappt mit Krümmel, wa? Dabei war die Idee doch soooo schön, es ist Sommer, kaum einer schaut hin, da genehmigen wir das olle Kraftwerk doch einfach wieder, wird schon…
Tja, Pustekuchen!

Quasi geschlossen wegen Eigenbedarfs, höhö.

Zeit-Artikel zum Thema

Frauen an Bord

In Ärgernisse on 27. Juni 2009 at 20:18

Wir waren jung, es war Sommer an der jugoslawischen Küste. Wir wollten segeln. Das heißt, mein Damaliger wollte segeln, ich wollte nur mit und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Wir starteten an unserem FKK-Strand, ich wohlweislich schon mit Bikinihöschen, Schuhen und Handtuch bewaffnet. Mein Damaliger in Badehose, man weiß ja nie.

Das Boot war winzig. Wirklich winzig. Und hinten offen. Angeblich sei das so gewollt sprach mein Kapitän. Wenn man schnell übers Wasser gleitet dann passts schon. Nun gut.

Schnell übers Wasser gleiten. Ob man dafür Wind braucht? Er wirds schon wissen. Wir schieben, steigen ein und es passiert – nichts. Langsam kommt das Wasser mit ins Boot. Wenn wir erst schnell sind…, denke ich mir.
Du, Schatz? Soll das so?
Jaja, wir müssen erst Fahrt aufnehmen.

Ohne Wind? denkt mein Landrattengehirn. Es haucht ein Lüftchen in die Segel, das Boot bewegt sich weg vom Strand. Der Kapitän ist begeistert, ich schippe Wasser. Wir segeln Richtung Italien. Mindestens. Zum Glück immer noch parallel zum Textilstrand. Das Wasser steigt.

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Gutes Rad ist teuer

In Ärgernisse on 24. Juni 2009 at 15:14

Ja, ich weiß, die Überschrift ist nicht wirklich der Hit…Dennoch, ich brauche Rad. Weil mein zeitweiliger Arbeitsplatz so nah ist, dass ich gut hinradeln könnt, aber grad so weit weg, dass Laufen (öhm, gehen! Ich laufe nicht!) zu weit ist.
Da war doch noch irgendwo hinterm Haus ein verschmähtes Rad? Zu weiblich, zu niedrig, zu wenig Großstadt?

Hilde! Ich brauch Hilde! Hoffentlich kommt bald mein Lieblingsfahrradreparateur zurück und macht es mir. Das Rad.

Freudsches Handy?

In Ärgernisse on 19. Juni 2009 at 14:35

SMS – short message service, eigentlich ganz einfach: Tippen, versenden, gut.

Nun betrug es sich aber in den Feiertagen, dass mein Lieblingsbruder mir eine Sms sandte in der zu lesen stand:

Droge Ostern, Schwesti!

Er hat ja Recht, Ostern rockt! Die tollsten Dinge passieren an Ostern, Nonnen brüllen in den Klostern, Hasen vestecken ihre Eier, aber Drogen? Naja, kann ja alles noch kommen…

Doch dann wollte ich selber eine Nachricht schicken in der der Name Reykur auftauchen sollte. Was schickte mein Handy in den Äther? Sexkuß! Tja, was sagt man dazu?

Ich jedenfalls hab mir vorgenommen, zu sammeln was mein Handy so an Falschaussagen von sich gibt, vielleicht ergibt das zusammengeschrieben ja eine neue Nachricht an mich? Eine innere Erkenntnis? Wir werden sehen.

Milchrevolutionärin!

In Ärgernisse on 18. Juni 2009 at 16:04

Genau das bin ich seit kurzem. Die Verkaufsstellen meines Vertrauens haben nämlich seit geraumer Zeit keine Frischmilch mehr zu verkaufen.

Wie keine Frischmilch?, werdet ihr sagen.

Jawoll. Keine Frischmilch. Nur noch ESL-Milch. Und dieses ESL steht für Extended Shelf Life Genau, verlängertes Regal Leben.

Nicht das ich gegen lebensverlängernde Maßnahmen in manchen Zusammenhängen wäre, aber das geht doch zu weit! Heimlich, jawohl, leise still und heimlich wurde die gute alte Milch entfernt. Einfach ausgetauscht. Wie die alte Partnerin gegen die Neue. Ohne Kommentar. Kein: Lass es uns gemeinsam versuchen, keine Erklärung. Einfach nur: du hast nichts falsch gemacht, aber wir müssen uns trennen.

Und schon gibt es keine Frischmilch mehr im Laden.

Aber nicht mit mir! Ich will einfache, frische Milch, raus aus der Kuh, sauber machen, kühlen und ab zu mir. Kein weißes Zeug, bei dem man nicht weiß wann es schlecht wird, keinen Milchersatz, der plötzlich 14 Tage lang „frisch“ sein soll. Mumpitz! Kokolores! Humbug das!

Zum Glück hat meine Verkaufsstelle es eingesehen und seit kurzem einfache, frische Milch wieder in der Kühltheke. Nur für mich – die Milchrevolutionärin.