Mein erstes Mal

by S

nein, nein, nicht was ihr denkt. DAS geht nur ihn und mich was an (huhu Andreas!), es geht hier um die feine Angelegenheit, dass man ab und an etwas zum allerersten Mal tun sollte.

Am Anfang des Lebens häufen sich diese Dinge, aber in der Mitte?

Ich saß mit Lieblingsfreundin zu Tisch, es gab Waffeln. Tage später erklärte sie mir, es seien (zufällig) völlig fettfreie Waffeln gewesen (deshalb weigerten sie sich auch, das Eisen zu verlassen). Diese Waffeln waren Dankeswaffeln, da Lieblingsfreundin mal wieder Transportdienste benötigte, um Möbelstücke von A nach B zu bringen.

Wir sitzen also im Kerzenschein und essen Waffeln. Mit Sahne. Und Nutella. Lecker. Allerdings finde ich es etwas schade, Teig großer Hitze auszusetzen, nur um Waffeln oder Kuchen daraus zu gewinnen. Ich esse den Teig lieber so. Da Lieblingsfreundin eine echte Lieblingsfreundin ist, kann ich das auch sagen. Und vor allem auch tun. Da aber ihre Waffeln lecker und in Herzform sind, esse ich einfach Waffeln mit… Teig.

LECKER! Das war mein erstes Mal, Waffeln mit Teig, sowas von gut. Der nächste Dombesuch wird mit Crêpe mit Crêpes-Teig stattfinden und es wird wunderbar sein, wenn der Crêpes-Mann fragt, womit man sein Crêpe denn möchte?

Wobei mich dann doch der Gedanke beschlich: Es ist ein bisschen wie Wurst auf ein Schwein zu legen und dann abzubeißen…