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Archiv für 2009

Nimm Dir nichts vor, dann schlägt Dir nichts fehl.

In Beziehungen, Ärgernisse on 21. November 2009 at 23:11

Das hat, auf plattdeutsch, meine Oma immer gesagt, um mich vor Enttäuschungen zu bewahren. Tja Oma, was aber wenn andere einen enttäuschen? Was tun, sprach Zeus, die Götter sind besoffen – es wackelt der Olymp. Noch so eine Spruch…

Vielleicht hilft es solche Sprüche zu sammeln, irgendwo ist ja immer ein wahrer Kern und ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn und überhaupt…

Also los, was kennt ihr?

Nebel, der wie tote Oma Puder riecht…

In Kultur, Lieblingsfreundinnen on 21. November 2009 at 23:00

ist definitiv nicht mein Fall!

Festgestellt wurde dies an einem Abend im Planetarium, „Dark Side of the Moon“ in der Sternenkuppel. Der Abend, die Begleitung, die Musik, die Lichtshow, die Sessel, der Vordermann – alles phantastisch! Aber der Nebel war grauenhaft. Die Idee dahinter war wohl Laserlicht besser zur Geltung kommen zu lassen oder Atmosphäre zu erzeugen.

Atmosphäre hatte ich. Wie bei toter Oma im Schrank. Pudrig, süßlich, igitt. Liebes Planetarium, wenn ich demnächst die Deep Space Night bis morgens um 6 mit Major Tom und was weiß ich noch wem genießen will, dann wehe euch, wenn ihr Nebel einsetzen wollt!

Ich werde eine Windmaschine mitbringen, oder wenigstens einen Fön. HA!

 

Ach und dies geht an den netten älteren Herrn in Reihe 6 Nordwest:

HÖR AUF MIT DEM FUSS MIT ZU KLOPFEN! Du warst zwar die meiste Zeit im Takt, aber sowas überträgt sich durch den Boden und macht mich wahnsinnig.

Danke.

 

Vergiss mein nicht…

In Beziehungen, Film on 15. November 2009 at 20:00

20.15. Uhr ARTE, Originaltitel: Eternal Sunshine of the Spotless Mind

Filmempfehlung für heute Abend – ich habe ihn zwar auch noch nicht gesehen, aber ein Film, der sich damit befasst, sich die Erinnerungen an einen geliebten Menschen löschen zu lassen, kann nur empfehlenswert sein.

Es ist bestimmt einfacher, den Geliebten auslöschen zu lassen…aber die Erinnerungen missen? Mir fehlen die Wochendendmorgen mit Kaffee, Zeitung und Gesprächen…

Aushalten und Weiterleben.

 

Aus den Kommentaren hochgeholt:

Neuer Programm-Tip: Baader-Meinhof-Komplex am Sonntag und Montag MIT musik von ELbtonal Percussion!
Kussn! Durch den Nebel und rin ins Muster und wieder raus. hopp-haaaaaa…. schreibt der Kaesejunkie.

Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Schal!

In Kalle, Kultur on 15. November 2009 at 14:17

…also noch nicht. Noch ist er in der Entstehung. Das Schöne daran ist, es soll auch ein Schal werden und nicht etwa ein Pullover oder gar Handschuh.
Jedes Jahr, wenn es Richtung Winter geht ergreift mich der Stricktrieb. Ich stricke, also bin ich. Zuerst die Idee (Hm, ich könnte mir doch einen Schal stricken…), dann die Vorbereitungen: Woll-Lust oder sonst einen Laden mit irre komischem Namen aufsuchen und Wolle aussuchen…, dann die Ernüchterung: Ich soll WIEVIEL für die paar Knäule Wolle ausgeben? Haben Sie einen Knall? So ein Schal kostet bei XXX nur 15 Euro! Warum soll ich dann fast 40 bezahlen?

Die nächste Stufe sind die heimischen mütterlichen Wollreste und siehe da, es gibt genug in akzeptabler Farbe. Frisch ans Werk! Da diese Wolle „anders“ ist , als die des im Heft ausgesuchten Werkstückes, wird fleissig gerechnet. Natürlich nach der Machenprobe…hüstel, also nach einem einer Maschenprobe ähnlichen Probestrickakt.

Wenn ich 104 nehmen soll, dann sind 160 bestimmt ok…los geht’s…

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Boah, das nervt…

In Ärgernisse on 13. November 2009 at 11:46

sag ich mir manchmal und meistens ärgere ich mich dann über mich selbst. Geb ich ja zu. Rennradfahrer aber nerven einfach so. Vor allem, wenn sie im November immer noch die Strecke (Bundesstraße) fahren müssen, die sie irgendwann im Sommer einmal in irgendeinem doofen Amateurrennen fahren dürfen….urgs.

Und mal ehrlich, mir geht auch das Brimborium um Enke auf die Nerven. Ich hab gar keine Ahnung gehabt wer das ist. Trauerfeier im Stadion? Na, wer’s mag…

Milch, deren Verpackung nicht so aufgeht wie versprochen – die nervt!

CD-Hüllen!

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Herzensautoren

In Bücher on 12. November 2009 at 15:21

Da gibt es ein neues Buch und ohne groß zu überlegen wird es sofort erworben, nur weil man den Autor so mag. Bei mir sind es zur Zeit Terry Pratchett, Philip Roth, Horst Evers, Richard David Precht und Jasper Fforde.

Der geneigte Leser erkennt den Herrn Roth sogleich als Quotenautor, denn die anderen lesen sich einfach mal so. Herr Roth sperrt sich zuweilen. Nun trug es sich zu, dass eine Freundin auf facebook von Simon Beckett schwärmte… Whow…die traut sich was. Sie schrie quasi nach mehr und Neuem und ich dachte, ist der nicht längst tot?

Tja, ist er. Allerdings nur mit dem Vornamen Samuel. Nicht Simon, der lebt und schreibt; wird demnächst von mir gelesen und soll wohl spannend sein.

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9.November 1989

In Beziehungen, Lieblingsfreundinnen on 8. November 2009 at 17:39

Ich war in Hamburg, kam aus der Kneipe und stieg ins Auto…konnte es nicht glauben.

Das Radio behauptet: Die Mauer ist offen!

Ich fand es toll, wußte aber nicht wirklich warum… Inzwischen weiß ich es: Ich habe dadurch die Möglichkeit bekommen, Menschen kennen zu lernen, die mir sehr wichtig geworden sind und die ich sehr liebe.

Ihr da draussen wisst dass Ihr gemeint seid!

Allein schon deswegen ist es gut, dass vor 20 Jahren endlich diese unsägliche Mauer sich öffnete – gut gemacht, Leute.

Worüber ich lachen kann…

In Kultur on 8. November 2009 at 16:15

Jeff Dunham.

Unglaublich komisch. Jeffaffa Dunhaaaaam dot coooom!

Seite 100

In Bücher on 7. November 2009 at 15:08

Die Kraft Ihrer Sehnsüchte wird von niemand anderem gebremst als von Ihnen selbst.

Das Ausmaß des Massakers, die mangelnde Logik und die katastrophalen Fehlentscheidungen wurden der Öffentlichkeit offenbar.

Hinzu kommt der illegale Käse, den wir vor zweieinhalb Jahren unter einem Hispano-Suiza gefunden haben, der auf Ihr Picknick gefallen war.

Die Erfahrung hatte sie gelehrt, wie nützlich es war, immer irgendwo einen leicht zugänglichen Reserveschlüssel zu haben.

Bis jetzt hab ich aber noch niemand erzählt, mit was ich ihn dermaßen zum Strahlen gebracht habe.

Ich bestellte den Aufzug, aber er kam einfach nicht.

Kittelschürzen adé?

In Alter, Lecker! on 6. November 2009 at 22:56

Ich habe einen Beitrag über Kittelschürzen gesehen. Doch noch nicht ausgestorben, hab ich mir gedacht. Sie ist ein Trenn-Kleidungsstück; trennt nach Alter. Von älteren Frauen noch mit Vehemenz eingefordert und oft auch mit solcher gekauft, sind die jüngeren Semester so gleich gar nicht mehr mit ihr vertraut.

Man sieht vor dem geistigen Auge, die eigene Oma, vielleicht sogar die Mutter, damit rumlaufen, aber selber so etwas tragen? Kommt nicht in die Küche! Und in die Tüte auch nicht.

Wie wäre es nun, wenn wir ein Revival starten würden? Ja, ich hör es schon: das hätte dir auch früher einfallen können, dann gäbe es Quelle vielleicht noch.. Entschuldigung. Dann retten wir eben Neckermann damit. Oder Otto. Oder wen auch immer.

Ich meine nun auch nicht, dass wir so richtig stylische, politisch korrekte neue Kittelschürzen designen wollen, sondern ein Zurück zur guten alten Nylon-Schürze. Mit all ihren grauenhaften Mustern und merkwürdigen Namen, mit und ohne Gürtel, mit halbem oder ohne Arm; ihr wisst schon. Blautöne mit Violett wohin das Auge blickt. Schweiß und Fett dass es eine Freude hat! Ein Fest der Emotionen und Gerüche. Nicht zu vergessen der elektrische Schlag, der einen ereilt wenn man gar zu flink übers Linoleum gewuselt ist und dann an den Herd packt – Herrlich!

Ich werde mir eine zulegen. So viel Mut muss sein.

Gelesen

In Bücher on 4. November 2009 at 22:39

Stieg Larsson. Millenium Trilogie: Verblendung, Verdammnis, Vergebung.

Selber lesen!

Kindergelderhöhung

In Ärgernisse on 1. November 2009 at 12:04

Ach, was ich noch sagen wollte: tolle Idee – Kindergeld erhöhen.

Blöd nur, dass es bei Hartz IV Empfängern nicht ankommt, weil es angerechnet wird.

Und bei Alleinerziehenden, die Unterhaltsvorschuss bekommen müssen, weil (in den meisten Fällen) die „Herren der Schöpfung“ nicht zahlen wollen, die Erhöhung auch voll angerechnet wird, also nicht bei den Kindern ankommt.

Oh, und die anderen Alleinerziehenden bekommen von den 20 Euro nur die Hälfte, weil das Kindergeld zur Hälfte beim Kindesunterhalt angerechnet wird.

Aber für Vermögende klappt es. Welch ein Glück.

Schweinegrippe – nee, is klar…

In Alter, Ärgernisse on 1. November 2009 at 11:53

Habt ihr auch das Gefühl, dass als „die da oben“ festgestellt haben, dass wir hier unten verschiedene Impfstoffe für verschiedene Menschklassen und mangelhafte Testphasen und dubiose Impfempfehlungen doof finden, sie der Presse den Auftrag erteilt haben ein bisschen Panik zu verbreiten? Todesopfer aus Hinterkirgustistan nahe bringen, Opfer ohne Begleiterkrankung finden, mindestens unter 10-jährige Erkrankte nennen (einstellig macht sich immer gut).

Wenn demnächst für die Impfung geworben wird mit Babys, niedlichen kleinen Tieren oder Frauen mit immensen Brüsten, vielleicht auch noch schnellen Autos und Fussball, dann seid ihr durchschaut – ihr da oben!

Ich warte noch, bis exclusiv für Frauen Mitte vierzig ein Impfstoff kommt, der verspricht dass man nebenbei klüger und schöner wird und der als geprüfte Nebenwirkung ein Anschwellen der Brüste um bis zu zwei Körbchengrößen verspricht.

Bis dahin – bleibe ich einfach gesund, was meinst Du, liebe Pharmaindustrie? Geht das für Dich in Ordnung?

Geneigte Leser…

In Alter, Beziehungen, Ärgernisse on 1. November 2009 at 11:38

…mein Leben macht was es will. Na dann ist es doch egal und sie kann Blog schreiben, sagt ihr? Stimmt.

Verzeiht mir die Absenz, ich hatte zu tun. Mein Leben einholen zum Beispiel. Diejenigen die näher dran sind, wissen worum es geht, die anderen schweben in quälender Unwissenheit und so soll es sein.

Nun denn, Tacheles bei die Butterfische, nich’ lang schnacken, neue Runde und loooooooooooooos gehts…..
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Soundcloud

In Musik on 6. September 2009 at 14:32

Blanko

In Lieblingsfreundinnen on 25. August 2009 at 23:59

Statistik

In Ärgernisse on 9. August 2009 at 17:41

Mein Blog bietet mir auch einige Statistikfeatures. Zum Beispiel sagt er mir welche Top Suchen auf meinen Blog geführt haben. Das kann ich Euch nicht vorenthalten:
Top-Suchen

schilder verarsche, nackte frauen beim hausputz, muschi, heimlich sex in lüdenscheid, penis strecken

Was wollen Menschen, die so googeln? Jedenfalls nicht meinen Blog…oder?

Wohin verschwindet die Liebe?

In Alter, Ärgernisse on 9. August 2009 at 09:30

Denn dass Liebe endlich sein kann, wissen wir alle nur zu gut. Was passiert also mit dem Gefühl? Löst es sich auf wie ein Duft? Wandelt es sich in Hass oder Freundschaft? Oder packt die Liebe einfach ihre Koffer und geht woanders hin? Zu einem anderen Menschen oder an den Ort wo all die einzelnen Socken wohnen?

Da muss es ja unglaublich aussehen, Socken, der blaue Pullover meines Sohnes, Kugelschreiber, Geld, Impfpässe, Schlüssel, der Rest von der Torte, Haargummis, alles verschwunden, einfach so.

Ob an dem Ort auch all die Ambosse sind, die aus dem Straßenbild verschwanden? Das gute alte Planschi als Badezusatz ist auch weg, was haben wir früher mitgesungen: Planschi ist prima, Planschi ist ne Wucht… und wo ist Strahler70, die Zahnpasta? Strahlerküsse schmecken besser, Strahlerküsse schmecken gut, das waren noch Zeiten! Im Laufe der Jahre änderte sich sogar der Name auf Strahler75, immer am Puls der Zeit.

Nun ja, alles verschwunden irgendwann. Bestimmt hat der Hustinettenbär mit all den Sachen eine gute Zeit…aber die Liebe hätte ich schon gern wieder.

Wenn jeder Tag mit einem Kater beginnt

In Kalle on 7. August 2009 at 14:10

kann das an zuviel Alkohol liegen. Muss aber nicht. In meinem Fall liegt es an Kalle. Kalle ist ein schneeweißer, stocktauber Katzenmann, bzw. Katzeneunuch. Was ihn aber nicht daran hindert seine übergroße Liebe zu zeigen. Leider nicht in der Art wie Daliah Lavi das erzählt,

sondern auch mit Geräusch.

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Auf dem Weg zum nächsten Mann

In Beziehungen on 6. August 2009 at 17:03

hab ich aus Spaß mal einen „Traummann-Test“ gemacht. Da siehste es:

Ihr Männertyp: Der nette Kerl von nebenan
Sie finden sich selbst eigentlich recht normal, und Sie wünschen sich auch einen Mann, der auf dem Teppich bleibt. Er sollte schon männlich sein, aber kein Macho. Er sollte auch Gefühle zeigen können, aber kein Jammerlappen sein. Sie suchen die gesunde Mitte, einen Mann, mit dem Sie gleichberechtigt durchs Leben gehen können, mit dem Sie vernünftig reden, aber auch mal ein bisschen verrückt sein können. Alles in Maßen und alles zu seiner Zeit, versteht sich.

Der Schnell-Check: Worauf Sie Wert legen
Gemeinsamkeiten: sehr wichtig
Aussehen: weniger wichtig
Sex: wichtig
Intelligenz: wichtig
Ehrlichkeit: sehr wichtig

Und das ist es jetzt? Gemeinsamkeiten sind wichtiger als Intelligenz? Ditt gloob ikk ja ma nich. Ich suche also was Normales? Na, das kann ja nicht so schwer sein. Obwohl…eigentlich sucht man doch nur den Nächsten um den Letzten besser vergessen zu können. Und wo findet man freiwillige Übergangsmänner? Ist das das Gleiche wie ein Übergangsmantel? In Beige? Urgs. Mädels, her mit den Katheter-Sets (auf Wunsch der Polizistin übrigens mit Mango-Vodka-Füllung) und ab auf die Piste, wird Zeit!

Glück

In Alter, Musik on 6. August 2009 at 15:52

Es ist heute so warm, da hab ich meinen philosophischen:

Reichtum und Gesundheit. Ist das Glück? Angeblich sind das nicht die Faktoren zum Glück, sondern andere Menschen, Liebe, Aktivitäten und die innere Einstellung.
Da schau ich doch mal genauer hin. So als Glückspertin, frisch gesingelt, chronisch knapp mit Geld und Brustkrebs (hab eben erfahren, dass ich negativ bin, also kein erhöhtes Risiko!) als Zukunftsaussicht.
Bin ich glücklich und wenn ja, wann? Ich kenne Menschen, die von sich sagen, sie könnten nicht glücklich sein. Nie. Ich kenne Menschen, deren Partner schwer krank sind und die trotzdem auf die Zukunft bauen und ein Kind bekommen, ich kenne Menschen, die große Verpflichtungen eingegangen sind und trotzdem einen Neuanfang wagen…

Vielleicht sollte ich mal anfangen herum zu fragen, ob die Anderen glücklich sind. Bei welchen Gelegenheiten.

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Willie

In Alter, Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 6. August 2009 at 15:00

Wenn Du nur noch mit Badeanzug in die Wanne steigst, hast Du einen Willie im Haus.

Was ein Willie ist? Er ist alt, trägt beige, bzw. formerly known as white, also Unterhemden, die schon länger im Dienst sind und hilft schrecklich gern. Ein Willie weiß wo der Reserveschlüssel hängt und läßt ab und an die Katzen rein. Oder raus. Ein Willie meint es gut und prüft so nebenbei wie lange man nicht im Haus ist und ob der Tierschutzverein das so akzeptiert. Willie füttert dann auch mal unaufgefordert die Katzen. Bisher nur die Katzen; wenn Willie nicht Einhalt geboten wird, füttert Willie auch die Bewohner der Wohnung mit Schnittchen. Blutwurst mit Senf wahrscheinlich, damit das Mädel mal was auffe Rippen kriegn tut!

Willie hat nun aber das Fass zum Überlaufen gebracht. Herr Himmel, das Kaffeeluder, hat mal wieder die Dose gefegt und da dachte Willie sich, datt passt! und ernannte die Kaffeedose zur Katzenfutterdose.

SCHLUß DAMIT, WILLIE!

Sonst komme ich gar nie nicht mehr zu Euch. Katzenfutter mit Kaffeegeschmack geht vielleicht noch, aber ich trinke keinen Kaffee mit Katzentrockenfuttergeschmack! Nie nich.

Wozu Kommentare gut sind

In Alter on 6. August 2009 at 14:59

Zum Beispiel um diskret darauf hin zu weisen, dass wenn ich mich schon über etwas lustig mache, ich besser aufpassen muss. Über Bussgeld lästern und dabei Busgeld meinen, na toll, hab ich ja klasse hin gekriegt. Weia wacker…ich brauch n Kaffee….

Ich sag ja…

In Alter, Lieblingsfreundinnen on 4. August 2009 at 17:23

beige tragen alte Leute.

Beige ist für alte Leute

Beige ist für alte Leute

Edit: Nun fragt doch die andere Yvonne (also die Richtige!) im Kommentar:
Nun stellt sich die Frage, wann Haus denn nun schick ist. Wie ist der aktuelle Trend für Altbauten? Schwaz/Weiß? Und gilt der auch für Nachkriegsbauten? Muss ein Haus auch abnehmen, um modisch-politisch korrekt zu sein? Was ist nur aus der zeitlosen Eleganz geworden, die sich niemand zu bemängeln traute???

Liebe Yvonne, schick ist in meinen Augen Bauhaus. Und Schluß. Nix da mit Firlefanz und Gauben und Schnörkel und so. Das ist nicht schick. Das ist Gedöns. (boah, kling ich entschieden)
Was ist aber mit Doppelhaushälften? Ist ein Haus schwanger, wenn man im Wohnzimmer ein Zelt aufstellt? Entspricht es einer Koloskopie wenn man die Garage aufräumt? Fragen über Fragen…

Übrigens…

In Beziehungen on 1. August 2009 at 23:59

Ist ja nicht so dass ich tot überm Zaun hinge, oder der Beziehungsflüchtling sich gemeldet hätte oder ich im Urlaub wäre. Nein, liebe Leser, seit kurzem muss ich Texte schreiben und Homepage basteln. Das zieht Zeit, ich sags Euch! Aber es wird Pausen geben und dann wird hier wieder geschrieben dass die Heide wackelt!

Bis dahin…

Edit: …wenn ich jemals wieder heiraten sollte, dann so:

Frühstückszeitung

In Ärgernisse on 25. Juli 2009 at 19:03

Ja, ich finde es auch fürchterlich, wenn Zeitung gelesen wird während des Frühstücks. Genauer, wenn nur einer Zeitung liest. Geteilte Zeitung ist inniges Frühstück. Heute morgen aber, hatte ich noch Kaffee übrig und die Kinder waren quasi schon weg vom Tisch….(sie mussten abräumen). Und ich gebe zu, es war das Hamburger Abendblatt – Pflichtlektüre, der Stellenangebote wegen.

Die dpa hat also von einem Autofahrer berichtet, der ein Bussgeld (ich vermute, sie meinen Bußgeld) von 40 Euro zahlen musste, weil er mit einem Telefon in der Hand beim Fahren erwischt wurde. Allerdings war es nicht sein Handy, sondern das Mobilteil seines Festnetzanschlusses; mit dem er gar nicht hätte telefonieren können. Das Bonner Amtsgericht ließ seinen Einspruch nicht gelten und verurteilte ihn zur Zahlung.

Was lernen wir daraus?

Sollte ich mir, aus irgendeinem, nur mir bekannten Grund, demnächst beim Fahren einen Schuh ans Ohr halten, kann das mit Buß- oder sogar Bussgeld geahndet werden.

Zustände wie auf der Reeperbahn!

Ausserdem gefiel mir noch folgende Überschrift:

Singulus streicht zwei Drittel der Stellen

Ja, Freunde, was denn auch sonst? Ist hier denn der Name nicht Programm?

Neues von der Reeperbahn

In Lieblingsfreundinnen, Ärgernisse on 19. Juli 2009 at 21:21

Da macht doch Claudia Drexel vom NDR einen Bericht über das Glasflaschenverbot und schreibt:

Das erste Wochenende ohne Glasflaschen auf der Hamburger Reeperbahn: 5000 Menschen wurden bei einem Großeinsatz der Polizei bis zum frühen Sonntag kontrolliert, viele mussten ihre Glasflaschen wegwerfen.

Na, wenn das man keinen Scherbenhaufen gegeben hat.

Demnächst wird geprüft, ob meine Lieblingsfreundin ihr Olivenöl (Vorsicht Ölschlampe) noch in Glasflaschen nach Hause tragen darf…oder ich besuche sie mit ‘ner Flasche Wein und ‘nem Kuchen, so ganz Rotkäppchen-Look-Alike, und zeige die schriftliche Einladung vor, damit die Glasflasche und das Messer mit dürfen…

Ach, übrigens Ölschlampe, Herr Himmel?

Ich hatte heute den Kaesejunkie zum Frühstück bei mir. Samstag abend um 21:30 Uhr noch Käse eingekauft, extra hochprozentig, und was ist? Der stinkt! sagt Kaesejunkie. Von Kinderkäse kaufen wurde mir nix gesagt! Nun hocke ich auf dem Hochprozentigen und denke über Käsefondue nach und Raclette und Überbackenes und Geraspeltes und Gefülltes…

Bavette mit Garnelen

In Lecker! on 19. Juli 2009 at 20:21

Lecker! Bavette kochen und nebenbei in der Pfanne Zwiebel und Knoblauch anschwitzen. Dazu Garnelen geben und halbierte Kirschtomaten. Dort hinein eine Packung Brunch (Paprika Peperoni oder Caesar oder Teufel, ganz nach Geschmack und Laune) geben und schmelzen lassen, hmm lecker und ganz schnell und einfach.

Wein auf, einschenken und tschüß für heute…

Nachtrag: oder nur Wasser und Brot. Karges Mahl eben.

Karg eben

Karg eben

That’s the way it is…

In Ärgernisse on 18. Juli 2009 at 10:00

Walter Cronkite ist tot. Das Attentat auf John F. Kennedy, die Mondlandung, der Watergate Skandal, alles dies erlebte Amerika mit Walter Cronkite. Der erste Anchorman starb Freitag im Alter von 92 Jahren in New York. Link zu dem Thema. Und das jetzt, wo ich als Texter arbeite…tolles Omen.

Überhaupt, wie schnell es zuende sein könnte, hab ich gestern erfahren dürfen. Der Anruf: Mama, Mama, wir hatten einen Unfall wird ja von jeder Mutter herbei gesehnt und wenn das gute Kind nicht angeschnallt gewesen wäre, hätte sie vielleicht Walter Cronkite kennen gelernt.

Zum Glück ist es im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Monokelhämatom glimpflich ausgegangen. Das Auto hat allerdings einen Herzstillstand wurde mit berichtet. Da ich das Kind aus dem Krankenhaus holen durfte, gibt es natürlich auch darüber einen kleinen Abriss:

mehr lesen…

Wo liest Du?

In Beziehungen, Kultur on 15. Juli 2009 at 14:23

Da meine Leser weitesgehend auf die Kommentarfunktion verzichten, was schade ist, helfen mir kleine Zusätze, um rauszufinden, ob irgendjemand mitliest oder nur die lustige Googlebots draufhüpfen und wieder verschwinden.

Und siehe da:

Die nähere Umgebung, Hamburg, Halstenbek und so, aber auch:

Guadeloupe – Le Gosier, Austria – Wien, USA – San Antonio – Cape Coral (wink, wedel, hüpf!!!) – Los Angeles, Schweiz – Aesch, NRW – Mönchengladbach, Canada – Winnipeg und lauter andere tolle Locations.

Seid umschlungen, Millionen! Dieser Kuss der ganzen Welt…

Ach und dann war da noch Berlin. Aufregung war aber umsonst. Nicht mein Beziehungsflüchtling, sondern vermutlich Angela Merkel liest mit. Stand Deutscher Bundestag dabei.

Ampelschön

In Uncategorized on 13. Juli 2009 at 11:58

Manchmal, wenn die große Stadt mich ruft, erlebe ich Wunderschönes. So wie heute, ich fuhr mit dem Auto und eine rote Ampel zwang mich zum Halten. An sich schon eine Unverfrorenheit, in diesem Falle aber sehr fein.

Ich hatte Zeit mich umzusehen. Wer weiß, vielleicht sitzt der neue Mann meiner Träume im Wagen neben mir und dies ist DIE Gelegenheit? Eher nicht. Stumpfsinnig vor sich hin popelnde Zweitklassemänner, mehr nicht. Dann ein Lichtblick, kein neuer Mann in Sicht, aber etwas ganz außerordentliches kreuzt mein Blickfeld.

Ein Pärchen (setze ich mal voraus, denn wer würde dies tun ohne verbandelt zu sein) fuhr auf einem Fahrrad an mir vorbei. Ja, geneigter Leser, auf einem Fahrrad. Die Beiden hockten auf einem uralten dunkelblauen Tandem und strampelten gen Broterwerb, vermute ich. Sie, klein und dick, vorn und er, lang und hager, hinten. Immer schön im Takt, sie lenkt, er denkt oder so.

Das Allerfeinste an den Beiden war aber ihr Outfit. Businessmäßig eben. Soweit das mit solchen Figuren und einem Tandem eben geht. Sakko, Jacket trugen sie, diesmal jeder eines. Und Sonnenbrillen. Wayfare Style Blues Brothers Sonnenbrillen. Es war perfekt.

Grün.

The Sopranos

In Film on 11. Juli 2009 at 17:24

Eine unbedingt empfehlenswerte Serie. Das allerschönste aber ist die Quintessenz nach gesehenen 12 Folgen:

Cunnilingus und Psychiatrie sind an dem ganzen Mist schuld.

Wie wahr.

Das Buch ohne Namen

In Bücher on 10. Juli 2009 at 23:59

ist in der Buchhandlung meines Vertrauens angekommen und liegt dort zur Abholung für mich bereit. So soll es sein!

Klappentext:

Zwielichtige Gestalten beherrschen die Straßen von Santa Mondega – der vermutlich einzigen Stadt der Welt, in deren Bars man nicht rauchen darf, sondern muss. Eine Sonnenfinsternis wird dieses gottverlassene Fleckchen Erde bald in völlige Dunkelheit tauchen und dann wird Blut fließen. Mehr Blut als sich irgendjemand vorstellen kann. Denn ein Fremder ist in der Stadt: The Bourbon Kid.
Der Kultroman aus Großbritannien erschien zuerst im Selbstverlag und eroberte seine Leser über das Internet.
So abgedreht wie Douglas Adams, so blutig wie Quentin Tarantino

Ausserdem soll in dem Buch folgendes stehen:

JEDER, DER DIESES BUCH LIEST, STIRBT.
DOCH NUR WER ES LIEST, WEISS, WARUM…

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Edit:

Hmm ja nun, ich lebe noch. War wohl reinen Herzens beim Lesen. Aber soo doll isses nich. Definitiv KEINE Kaufempfehlung. Netter kleiner Vampirroman eben.

Schade.

10 Dinge

In Beziehungen, Ärgernisse on 10. Juli 2009 at 23:19

…die man nicht tun sollte wenn der Liebste Fussball sehen möchte:

  1. Umschalten
  2. Sex anbieten, dessen Stellung die Sicht versperrt
  3. Aus dem Badezimmer rufen: AAAaaargh! Komm schnell her!
  4. Den LNB der Satellitenschüssel austauschen
  5. Sagen, dass man die Tickets für das gerade übertragene Spiel wieder gefunden hat
  6. Das Ergebnis verraten
  7. Ihm die Augen zu halten und sagen: Schatz, ich habe eine Überraschung!
  8. Für den Fall, dass man im Nebenzimmer fernsieht, auf das Spiel umschalten, so dass er mit DVBT plötzlich zwei Sekunden bevor er es sehen kann, das Tor schon hört, aber nicht weiß für wen.
  9. Sex anbieten (wenn er im Stadion zuschaut)
  10. Einen Heiratsantrag über den Stadionlautsprecher machen

Sehnsucht nach Island

In Island on 10. Juli 2009 at 17:00

Inzwischen nimmt die Sehnsucht wieder körperliche Formen an: aufstöhnen wenn Bilder aus Island zu sehen sind, unauffälliges Sichten der aktuellen Flugangebote, einschalten der isländischen Radiostationen übers Internet und stöbern nach allem, was mit Island zu tun hat.

Im Zuge dieser Maßnahme fand ich ein Blog aus Island das ich sicherlich weiter verfolgen werde, hach ist das schöööön.

Und nun ein Käffchen, wo ist denn nur der Kaffee schon wieder hin, ich hab doch welchen gekauft…tsts…

.

Bah, Mistfloh!

Jetzt ‘n Käffchen!

In Alter on 9. Juli 2009 at 22:07

Wenn ich nur nicht vergessen hätte, welchen zu kaufen! Aber hätte ich Kaffee im Haus und tränke ich ihn regelmäßig, dann könnte es sein, dass ich eher nicht an Alzheimer erkranke. Link zu dem Thema

Es sei denn, mein Körper vergäße das Koffein zu nutzen. Oder ich hätte aus Versehen Schonkaffee gekauft. Sagt man das überhaupt noch? Schonkaffee? Kann man zu Coffee Zac und MobyDick-Coffee gehen und eine Tasse Schonkaffee kaufen?

Werd ich wohl mal testen müssen.

Künstliches Sperma?

In Ärgernisse on 9. Juli 2009 at 18:43

Und wer hats erfunden? Nein, diesmal nicht die Schweizer, sondern Professor Karim Nayernia von der Universität Newcastle soll mit seinem Projekt den Durchbruch erlangt haben.

Link zu dem Thema.

Spermien im Video

Ist das nun gut oder schlecht? Brauchen wir damit bald keine Männer mehr, jedenfalls nicht zum Kinder zeugen? Machen sie sich selbst überflüssig? Oder ist das nur der Vorbote von neuem, kalorienarmem, in allen Geschmacksrichtungen verfügbarem Sperma als neuem In-Getränk? On the rocks oder im Kaffee?

Egal, es bleibt wie es ist, Sperma macht dick.

Flohbuss

In Ärgernisse on 8. Juli 2009 at 16:12

…ist der neue Name von Kalle, formerly known as Kalle Kirsch, seines Zeichens Erntehelfer. Stellen wir uns das so vor, Herr Floh wohnte hinterm Ohr und reiste mit Kalle an. In unserer Wohnung angekommen, traf er auf Frau Floh, die bis dahin ein einsames Single-Dasein führte. Man sah, siegte und kam und schwupps, machte Famile Floh sich breit.

Ihr Ziel ist es, die gesamte Wohnung zu occupieren, frisch gewaschene Wäsche nicht ausgenommen. Wenn sie die Herrschaft haben, werden sie sich sicherlich auch hier im Blog breitmachen. Es wird fürchterlich!

Bis jetzt haben sie schon ein Schnittmuster in meiner Haut hinterlassen, das nur sichtbar wird, wenn man die einzelnen Punkte mit Edding verbindet. Davor scheue ich mich noch. Der Krieg hat begonnen!

.

Warum stirbt die BILD-Zeitung nicht aus?

In Alter, Ärgernisse on 8. Juli 2009 at 12:35

Oder die Kleingärten? Oder beigefarbene Übergangsmäntel?

Liest doch keiner, hat doch keiner, trägt doch keiner mehr und trotzdem gibt es sowas noch? Wie kann das sein? Irgendwann sind doch diejenigen, die solche Sachen nutzen, alle tot. Zeitschriften wie NeueTina, Goldene Lisa und so Zeug, das liest doch keiner! Warum gibt es solchen Schrott? Warum werden noch immer Häkeldeckchen produziert und von wem? Wer stellt sich Porzellanfiguren in den Schrank – ich meine freiwillig? Hexen, die auf Besen von der Zimmerdecke schweben, putzige Puppen in rosa Kleidchen? Die Generation ist doch bald weg, warum dann diese Dinge nicht?

mehr lesen…

Was mir gefällt…

In Film, Musik on 7. Juli 2009 at 23:02

Zum Beispiel Tina Dico, neulich gesehen bei Inas Nacht im NDR:

Ausserdem Open Air Kino am Millerntor, Willkommen bei den Sch’tis. Bericht folgt! Vielleicht kommt sogar Herr Himmel mit!

Ach ja, was mir ausgesprochen gut gefällt ist Fischmarkt im Sommer! Termin wird noch bekannt gegeben. Wer kommt mit?

Ruf mich an!

In Uncategorized on 7. Juli 2009 at 16:10

Jaha, so kann es gehen. Da klingelt das Telefon und nach dem ersten Klingeln ist es schon wieder vorbei. Hm, wer war das nur? Aha, die Nummer wird angezeigt und man ruft zurück. Könnte ja wichtig gewesen sein.

Falsch! Hier landet man bei Rückruf gern mal bei einer Sexhotline und zahlt sich dumm und dusselig. So geschehen in Schleswig-Holstein, warnt die Verbraucherzentrale.

Tja nun, erotische Telefonansage….besser als nix, was? Aber wie stellt man sich das vor? Sitzen da Menschen in einem Call-Center zusammen und stöhnen gemeinschaftlich in die Headsets? Beginnen alle Telefonate mit Was hast Du an? Nur meine Lautsprecher, Schatz… Ergeben sich Orgien à la Das Parfum weil das Call-Center ein Großraumbüro ist?

Wie stelle ich mir einen Telefon-Blow-Job vor? Gurgelndes Hörer verschlucken? Oder haben die Damen immer eine Banane zur Hand? Sind sie im wahren Leben Geräuschemacher beim Film?

Und wie wird der Erfolg bewertet? Nach Länge? Des Telefonates selbstverständlich, obwohl… (ja, Männer, size matters!) Oder nach Erfolg? Gibt es beim Telefonsex eine Orgasmusgarantie? Und wenn ja, dauert die zwei Jahre? Müssen die Mitarbeiter Geld zuzahlen wenn es ihnen auch Spaß macht? Fragen über Fragen.

Hauptsache mein Anrufbeantworter ruft nicht selbstständig zurück und behauptet Du willst es doch auch, Baby!

Terminals?

In Ärgernisse on 7. Juli 2009 at 15:00

paymachine

Ok, Ausgang – Exit, Kassenautomat – Pay machine, aber einfach nur Terminals? Haben wir dafür kein eigenes Wort? Endgebäude? Anatomisch am Ende gelegen? Schlussendlich? Final? Endlager? Häuser, wo die Flugzeuge ankommen und die Leute ein und aussteigen?  Stadtteil von Asunción, Paraguay? Oder einfach nur da lang —>

Technorati

In Uncategorized on 6. Juli 2009 at 00:17

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Kleine Flitzer

In Uncategorized on 5. Juli 2009 at 14:31

Justamente in der Werbung entdeckt. Darf nicht unkommentiert bleiben!

<<Dass umweltbewusstes Fahren riesigen Spaß machen kann, beweist dieser kleine Flitzer, der auch in puncto Ausstattung mit vielen Vorteilen aufwarten kann.

Ausstattung:

  • Zugelassen für 2 Personen Schade, 7 wäre besser…
  • Mit Stauraum unter dem Sitz, abschließbar Wer soll denn da drankommen, wenn man drauf sitzt?
  • Bürstenloser Elektromotor DAS ist mal was! Endlich ohne Bürsten!
  • Motorleistung 2.000 Watt Klingt hell genug…
  • Höchstgeschwindigkeit 45 km/h bedeutet das 15 in einer dreiviertel?
  • Reichweite ca. 50-60 km der lange Arm des Flitzers
  • Batterieladedauer ca. 7-8 Stunden guter Nachtschlaf inkl.
  • Batterielebensdauer ca. 350 Ladezyklen dauert jeweils 28 Tage…
  • Batterien 48V/38Ah 48 vorne und 38 an der Hupe?
  • Batteriestandsanzeige Verheiratet, geschieden, single?
  • Fährt bis 17% Steigung Rauf! Runter kommen sie alle
  • Inkl. Ladegerät und Bedienungsanleitung Ladegerätkabel ca. 50-60km lang
  • Gewicht ca. 144 kg>> ich sag nur abnehmen im Schlaf mit Dr. Pape

Wortklaubereien

In Alter, Kultur on 5. Juli 2009 at 12:05

Solche Worte wie in der Überschrift sollte es viel mehr geben! Da der Mann mit dem ich glücklich vom Pfandgeld leben würde, immer noch mit meiner Freundin verheiratet ist und im Falle einer Scheidung, der gesammelte Brockhaus an sie ginge, denke ich hier im Blog über Worte nach. Ohne ihn. Inspriration geht ja auch so.

Kürzlich erwarb besagter Mann nämlich einen Zammer. Mir wurde mitgeteilt, dass es sich hier um die Vereinigung einer Zange mit einem Hammer handelt und es ein sehr nützliches Werkzeug sei. Oder die Zucht aus Shetty und Isi, die jetzt Shisi heißt und warum nennt man Gin Tonic nicht der Einfachtheit halber Gonic?

Schön ist es auch, wenn Worte geschrieben zu neuen Bedeutungen verführen. Comicheft zu Beispiel sieht toll aus, oder? Betriebsextern ist auch schön. Oder Kreuzunglücklich.

Denkt doch mal richtig nach über Worte wie Vogelzug. Da wundert sich die Deutsche Bahn. Die Missfits haben übrigens ein gar wunderbares Lied getextet:

Nur wer vögelt kann auch fliegen!

Wer von Euch kennt Fitschenringe? Sieht gut aus und ist total praktisch!

Blick nach Innen

In Beziehungen on 5. Juli 2009 at 10:00

Wenn man nichts erlebt, kann man nicht gut drüber schreiben. Da ich zur Zeit nicht viel erlebe, sondern nur den Kreislauf meiner Mutter beobachte, geht mein Blick nach innen.

Obwohl, wenn man das so liest, Kreislauf beobachten hört es sich an, als säße ich gemütlich auf dem Sofa, während meine Mutter Runde um Runde dreht, laufend natürlich. Gerade das geht nun aber nicht. Sie sitzt eher, atmend wie Jabba-theHutt, auf dem Sofa und versucht so zu tun als sei nichts. Nichts Krankes jedenfalls. Ist nur das Wetter, Kind.

Blick nach innen…Kenner unter meinen Lesern wissen um meinen Beziehungsstatus. Er ist sozusagen gleich Null. Single. Oder unter Null, unter NormalNull, ich bin nämlich der übriggebliebene Singleteil. Also nicht der aktiv verlassende, der schon Wochen im Voraus um den Umstand der drohenden Trennung weiß, aber aus Fragen des Spannungsbogens dem Noch-Partner darüber nichts mitteilt, sondern der Häufchen Elend Teil. Derjenige, der die Überraschung irgendwann bekommt und nicht weiß wie ihm geschieht.

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Running Gag

In Ärgernisse on 4. Juli 2009 at 22:00

…wenn es nicht so traurig wäre, wäre es schon wieder lustig:

In Krümmel hat es eine Reaktorschnellabschaltung gegeben. Schon wieder.
Link zu dem Thema.

Atomkraft? Nein Danke

Atomkraft? Nein Danke

Was mich heute erfreute…

In Film, Kultur, Musik on 2. Juli 2009 at 22:30

Zum Beispiel Asterix und Obelix im Fernsehen…nicht die Geschichte an sich, aber die Erkenntnis, dass Obelix mit der Stimme von Bruce Willis agiert.
Gibt dem Ganzen eine neue Note…

mehr lesen…

Seite 100

In Bücher on 1. Juli 2009 at 22:00

Fast alle Bücher haben eine Seite 100. Warum nicht einfach mal aus jedem Buch einen Satz von Seite 100 nehmen und sehen was dabei rauskommt?

mehr lesen…

Fundstück der Woche

In Alter on 1. Juli 2009 at 21:44
Schwarten, was sonst?

Schwarten, was sonst?

Klammheimliche Freude

In Ärgernisse on 1. Juli 2009 at 21:34

Das hat ja dann wohl irgendwie nicht so geklappt mit Krümmel, wa? Dabei war die Idee doch soooo schön, es ist Sommer, kaum einer schaut hin, da genehmigen wir das olle Kraftwerk doch einfach wieder, wird schon…
Tja, Pustekuchen!

Quasi geschlossen wegen Eigenbedarfs, höhö.

Zeit-Artikel zum Thema

Frauen an Bord

In Ärgernisse on 27. Juni 2009 at 20:18

Wir waren jung, es war Sommer an der jugoslawischen Küste. Wir wollten segeln. Das heißt, mein Damaliger wollte segeln, ich wollte nur mit und mir den Wind um die Nase wehen lassen. Wir starteten an unserem FKK-Strand, ich wohlweislich schon mit Bikinihöschen, Schuhen und Handtuch bewaffnet. Mein Damaliger in Badehose, man weiß ja nie.

Das Boot war winzig. Wirklich winzig. Und hinten offen. Angeblich sei das so gewollt sprach mein Kapitän. Wenn man schnell übers Wasser gleitet dann passts schon. Nun gut.

Schnell übers Wasser gleiten. Ob man dafür Wind braucht? Er wirds schon wissen. Wir schieben, steigen ein und es passiert – nichts. Langsam kommt das Wasser mit ins Boot. Wenn wir erst schnell sind…, denke ich mir.
Du, Schatz? Soll das so?
Jaja, wir müssen erst Fahrt aufnehmen.

Ohne Wind? denkt mein Landrattengehirn. Es haucht ein Lüftchen in die Segel, das Boot bewegt sich weg vom Strand. Der Kapitän ist begeistert, ich schippe Wasser. Wir segeln Richtung Italien. Mindestens. Zum Glück immer noch parallel zum Textilstrand. Das Wasser steigt.

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Hören statt Sehen

In Uncategorized on 26. Juni 2009 at 17:12

Mein Fenster geht zur Straße raus und da hört man so manches.

Nachbar1: Moin!
Nachbar2: Moin!
Nachbar1: Und, wo geiht die datt? (Und, wie geht es Dir?)
Nachbar2: Mutt jo. (Muss ja)
Nachbar1: Un de Olsch? (Und Deiner Frau?)
Nachbar2: Geih mi wech. (Geht so)
Nachbar1: Na denn.
Nachbar2: Jo.

Überhaupt ist geheim hören eine tolle Angelegenheit. Früher, als ich noch Hauptstadt Besucherin war, gab es auch tolle Hörerlebnisse.

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4 Monate warten

In Alter on 26. Juni 2009 at 15:04

Nicht, dass ich im Warten nicht großartig wäre, aber nun muss ich auf das Ergebnis des Gentests 4 Monate warten. Gentest? Bin ich die Tochter meines Vaters? Sind meine Kinder vom Briefträger? Nein, nein, so nicht.

Gentest, der mir sagt, ob ich BRCA1 oder BRCA2 Träger bin. Brustkrebs. Und ob ich es mit 20 oder 80% Wahrscheinlichkeit bekomme. Oder eben nicht. Auch ne Art Familientradition. Was solls, die Kinder sind gestillt und sonst besteht grade niemandes Begehrlichkeit in Richtung meiner Brüste. Scheiß schwarzer Humor.

Und ich wollte jammern weil ich dauernd Migräne habe und seit heute Nacht auch noch nen Magen-Darm-Virus. Immerhin einen dänischen. Hat mein Sohn mitgebracht. Cooles Mitbringsel!

„Es ist was faul im Staate Dänemark…!“

Nachtrag: Michael Jackson ist tot?

Edit: Soeben 06.08.2009, 19.00 Uhr, erfahren: KEIN erhöhtes Risiko. JUHU!

Muschi oder wie ich meinen Bruder kennen lernte

In Bruder on 25. Juni 2009 at 18:00

Nun sitz ich hier mit meiner „Hoch sollst Du leben“-Tasse Kaffee und denke an meinen Bruder. Muschi. Nicht der allernormalste Spitzname. schon gar nicht für einen Mann. Aber was soll man machen? Man steckt ja nicht drin.

weiter lesen…

Hörvermögen

In Alter on 25. Juni 2009 at 00:21

Manchmal müssen auch Frauen ins Krankenhaus. In diesem Fall handelt es sich um eine, sagen wir mal, etwas ältere Dame, richtig krank. Natürlich nicht nach ihrem Ermessen. Was von allein kommt, das geht auch wieder von allein.

Jaja, ich weiß Mama.

Wir haben es bis ins Krankenhauszimmer geschafft, es geht ihr so lala. Hier erscheint nun ein netter Kerl, der versucht, die Stationsaufnahme mit uns zu machen. Die Mutter hört schon länger nicht soooo gut, durch die Krankheit ist das Ganze extrem verschlimmert. Sie hört fast nix.
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Gutes Rad ist teuer

In Ärgernisse on 24. Juni 2009 at 15:14

Ja, ich weiß, die Überschrift ist nicht wirklich der Hit…Dennoch, ich brauche Rad. Weil mein zeitweiliger Arbeitsplatz so nah ist, dass ich gut hinradeln könnt, aber grad so weit weg, dass Laufen (öhm, gehen! Ich laufe nicht!) zu weit ist.
Da war doch noch irgendwo hinterm Haus ein verschmähtes Rad? Zu weiblich, zu niedrig, zu wenig Großstadt?

Hilde! Ich brauch Hilde! Hoffentlich kommt bald mein Lieblingsfahrradreparateur zurück und macht es mir. Das Rad.

Guten Morgen, Florida!

In Lieblingsfreundinnen on 24. Juni 2009 at 12:59

Hier ein kleiner Guten Morgen Gruss, denn eben wurde mir klar, dass ihr 6 Stunden früher seid. Also bei Euch manchmal noch gestern ist, wenn wir schon morgen, also heute, haben. Was auf jeden Fall eine philosophische Diskussion benötigt. Wann bin ich?

Und hier noch ein besonderes Winke-Winke an mitlesende Eltern! WINK, WEDEL, SPRING HOCH UND QUIETSCH, HUHUUUUUUUUUUU!

Nach soviel Aktion ist wohl eher die Frage angebracht: Was bin ich?

Frohes Fest!

In Uncategorized on 24. Juni 2009 at 00:01

Denkt dran, in 6 Monaten ist schon wieder Weihnachten. Es kommt sicher auch 2009 überraschend, wie jedes Jahr. Aber diesmal sind wir gefeit. Wer heute beginnt, Geschenke zu besorgen, ist am Heiligabend auf der sicheren Seite.

Film zum Buch

In Bücher, Film on 23. Juni 2009 at 17:35

Heute abend, 22.45 Uhr, ARD, Lenin kam nur bis Lüdenscheid. Ein Film nach dem gleichnamigen Buch von Richard David Precht.

Zur Zeit einer meiner Lieblingsautoren, weil er nicht nur klug schreibt, sondern seine Bücher auch widmet. Ausserdem sieht er unverschämt gut aus und ist Philosoph. Was will Frau mehr? Sein Buch „Wer bin ich und wenn ja wieviele?“ enthält so wunderbare Sätze wie: Neugeborene sind auch nicht klüger als Schweine und trotzdem dürfen wir sie nicht essen (sinngemäß) und sein neuestes „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ liegt schon neben meinem Bett bereit. Insider wissen, dass ich in Sachen Liebe zur Zeit gewaltigen Nachholbedarf habe und da kann die Lektüre nicht schaden.

Fundstück der Woche

In Lieblingsfreundinnen on 23. Juni 2009 at 16:39

Neue Meldung von der Lieblingskorrespondentin:

Caprisonne – Jetzt endlich auch jugendfrei

Caprisonne auch für Kinder

Caprisonne auch für Kinder

Ein Detailbild macht deutlich, worum genau es geht:

Ohne Kondome - endlich.

Ohne Kondome - endlich.

Die offizielle Übersetzung in Konservierungsstoffe ist lange nicht so schön, oder?

Lieder für die man sich schämen könnte…

In Kultur on 22. Juni 2009 at 23:37

…aber bei denen einem trotzdem die Tränen kommen oder die man heimlich mitsingt und dabei feststellt dass man sie auswendig kann.

oder dieses:

und weil mein Sohn bald nach Dänemark fährt:

Sommer!

In Kalle on 22. Juni 2009 at 22:27

Endlich. Wir haben zwar keinen Mangobaum im Garten, aber Kirschen.

Kirschbaum um halb elf

Kirschbaum um halb elf

Reif und lecker! Nun brauche ich nur noch eine Leiter und einen Erntehelfer.

Erntehelfer Kallekirsch

Erntehelfer Kallekirsch

Wie ich mir mal den kleinen Zeh brach

In Alter on 21. Juni 2009 at 17:39

Ich muss dazu sagen, ich habe Knubbelzehen. Klein, niedlich und knubbelig. Wofür das wichtig ist kommt später.

Mittagspause. Ich bin leidlich erschöpft und genieße einen Mittagsschlaf. In Unterwäsche. Im Bett. So weit so gut.

Mein tollster Sohn von allen ist so nett, mich weiterschlafen zu lassen und eine Entscheidung selber zu fällen – ohne Mama zu wecken und zu fragen. Auch noch gut.

Ich erwache, gut erholt, mit Blasendruck und fälle daher auch eine Entscheidung, ab zum Klo. Dort, in Unterwäsche, wird mir die Entscheidung meines Sohnes deutlich: Ja, ich darf Freunde mit in mein Zimmer nehmen!

Zur Erläuterung, die Zimmertür meines Sohnes ist direkt gegenüber der Badezimmertür. Sein Zimmer voll mit pubertierenden Jungs, das Bad voll mit mir auf’m Klo. Und Unterwäsche. Nix sonst. Keine großen Handtücher, kein Bademantel, nicht mal schmutzige Wäsche. Das hat man davon, wenn man aufräumt!

Ich denke mir also, nur recht schnell raus aus dem Bad, zurück zu meiner restlichen Kleidung und lausche aus dem Bad. Ja, die Jungs amüsieren sich prächtig und vermutlich wird niemand grad jetzt rauskommen.

Vermutlich.

Aber lieber beeilen.

Ich husche, das heißt, ich versuche zu huschen, also aus der Badezimmertür, nur um mit der Unterhose, ja ich meine meine Unterhose, die ich am Körper trage, an der Türklinge hängen zu bleiben! Es reißt mich zurück, mein Schädel knallt an die Türkante und mein kleiner Zeh, der mit dem rechten Fuß schon aus der Tür war, macht KRRKS. Er hatte sich entschieden, nicht links mit dem Rest des Fußes an der kleinen Bank vorbei zu gehen, sondern mehr rechts, sprich unter durch sein Glück zu versuchen.

Dies trennte ihn jäh von seinen Kumpanen, zum Glück nicht ganz, aber für Glück war ich in meiner Situation nicht empfänglich.

Ich hing, ja ich hing, denn meine Beine sind gar nicht sooo lang, ich weiß auch nicht wie ich zur Klinke hoch kam, ich hing also mit der Unterhose an der Tür, der Kopf wummerte und mein Zeh schrie!

Ich nicht. ich konnte ja nicht, einen Meter weiter, nur durch den Hauch einer Zimmertür getrennt, tobten mehrere Jungs durch das Zimmer. Unter ihnen mein Sohn, der sicher gestorben wär, hätten die anderen mich so entdeckt. In Unterwäsche. Man kann gar nicht oft genug darauf hinweisen. Und es ist wie es ist, weder wenn man den neuen Mann seiner Träume kennen lernt, noch wenn man schmerzverzerrt an der Türklinke hängt, hat man die richtige Unterwäsche an. Die, die man nicht Unterwäsche, sondern Dessous nennt. Obwohl das den Jungs im Sohneszimmer auch nicht geholfen hätte.

Ich reiße mich also los, humpel wie der Wind ins Wohnzimmer, schmeiße mich auf das Sofa, bedecke mich mit einer Wolldecke und beginne leise zu weinen.

Meine kleiner Zeh hat mich netterweise begleitet und hängt dumm rum. Geistesgegenwärtig ziehe ich ihn eng an mich und seine Kumpels, bevor der Zehschmerz den Kopfschmerz überholen kann und leide weiter. Eigentlich bräuchte ich jetzt Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee, aber vielleicht geht es auch so.

Es geht. Die Jungs verlassen ohne nennenswerte Störung irgendwann das Haus, mein Kopf pocht nicht mehr, die Unterhose sitzt und der Zeh wächst wieder grade an.

Und zwar wirklich grade. Nun habe ich knubbelige Zehen und einen wunderschönen graden kleinen entzückenden Zeh. Gut, wa?

Darf man Leihgaben…

In Uncategorized on 21. Juni 2009 at 17:13

…behalten, die der damals Liebste einem gab, auch wenn die Beziehung zuende ist? Nur weil es grad so schön ins Bad passt?

Leihgabe

Leihgabe

Hier sei noch angemerkt dass es sich bei der Leihgabe um das Bild handelt…

Bericht aus Florida

In Lieblingsfreundinnen on 21. Juni 2009 at 16:48

Meine Lieben, hier ein Auszug einer kürzlich erhaltenen Mail von meiner Lieblingskorrespondentin (mit Erklärungen meinerseits in Grau)

<<also um meiner stellvertretung karla kolumnas (unter Insidern bekannt, ein recht, sagen wir mal, interessiertes, Pferd) gerechtzuwerden, hier die neusten erkenntnisse des investigativen journalismus aus florida: achtung PPPPPSSSSSTTTTTT: es gibt hier seit kurzem ikea. sprich „eikiiiiiiiiija“ und ich dachte ja, da wuerden amerikanisch aussehende moebel verkauft, aber nix: ektorp, poaeng, malm und friends lassen nicht lang auf sich warten. sogar smaland mit dem kuller auf dem ersten a. ich habe vergessen, laut KNULLA (angeblich ein schwedisches Pfui-Wort) zu schreien als sich dort war. mist. naja, also meine eltern wollten dahin und wir sind ausgestiegen und ganz ehrlich: willkommen zuhause.

Ikea Florida

Ikea Florida

nix anders. zum beweis bildhaftes:

Loveseat

ausser einer famoser ausnahme: zweier sofas heissen hier nicht sofas oder gar couch, nein, das geht erst ab 3sitzer los, zweier heissen hier zaertlich loveseats! weil zwei einander nicht sexuell zugewandte amerikaner wuerden niemals ohne die grenzen der unsittlichkeit wabernd zu ueberschreiten, auf einem zweisitzer platz nehmen koennen.. hihihi…>>

Ab ins Hamam!

In Uncategorized on 20. Juni 2009 at 18:15

Muttertag. Feine Sache das. Jaja, ich weiß, alles nur eine Nazi-Blumenhändler-Grußkartenhersteller-Erfindung. Mir doch egal! Ich freu mich.

Die beste Tochter von allen befand es für nötig, neue Verknüpfungen in meinen Synapsen zu legen. Vergiß ihn endlich! Mach was Neues und lass es Dir gutgehen! sprach sie und schenkte mir einen Tag im Hamam. Zum Muttertag. Eben!

Nix hamham, Hungi, jammijammi. Hamam – türkisches Bad. Dies sollte nicht nur mein dringendes Wellnessbedürfnis erfüllen, sondern auch alte Erinnerungen überschreiben. Mein erster Hamambesuch fand nämlich in der Türkei statt, in einem der Urlaube mit meinem akuten Ex. Schön wars. Aber Tochter meint: s.o.!

Ich lass mir ja gern Wellnesssynapsen legen und mein Hirn fragt auch recht zuverlässig: Sind Sie sich sicher dass sie diese Erinnerung löschen wollen? und der Tag mit der besten Tochter von allen war wirklich der Hit!….aber ungern vergessen würde ich dies:

Mein damals zukünftiger und jetzt akuter Ex (kurz DZUJAE) und ich beschliessen, uns im Hamam „verwöhnen“ zu lassen. Gemischter Tag, Männer und Frauen in geschirrhandtuchgroßen Stofffetzen sitzen herum und alle, wirklich alle wissen was zu tun ist. Nur wir nicht. Deutsche eben. Ist nicht schlimm, wir bekommen es erklärt und liegen herrlich gewärmt auf dem Marmorsockel wie die Pizza auf dem heißen Stein. Das heißt, ich liege herrlich und DZUJAE liegt schrecklich unbequem. Da kann der Mann noch so schön sein, wenn man so dünn ist, liegen die Knochen gern mal direkt auf Marmor.

Das Problem hatte ich damals schon nicht. Also das mit den Knochen. DZUJAE liegt also leidlich bequem, aber wunderbar warm in Sichtweite und es betritt das Hamam: der MASSEUR.  Klischee hin oder her, er hat Bauch. Und Haare. Auf dem Bauch. Und ob. Und auf dem Rücken. Und Armen. Und was weiß ich wo.

Auch er im Geschirrhandtuch. Es beginnt das Einseifen. Herrlich! Für mich. DZUJAE, nunja… Wir werden unter Schaumbergen begraben und wunderbar (für mich…und, ach ihr wißt schon) massiert. Ich schwöre, dass der MASSEUR sich mit all seinen neunzig Kilo auf DZUJAE presst, nur um Knochen knacken zu hören. Aber man hört nur die Knochen, kein Klagelaut kommt über seine Lippen!

Ich werde wundervollst massiert und da der Schaum schier überall ist, kriecht er mir natürlich in die Ohren. Wenn man auf dem Bauch liegt und den Kopf zur Seite dreht, kann Schaum gar wunderbar kriechen. Er kann in Gehörgänge von denen ich gar nichts wußte, mit denen ich nie hörte…

Wir beendeten zufrieden (also ich) den Hamambesuch und DZUJAE bekam noch ein Paar Sandalen geschenkt zum Abschied….(hab ich was verpasst?) und alles schien gut.

Dann kam die Nacht. Mit ihr der nächste Morgen. Und mit ihm das GRAUEN!

Der vorwitzige Schaum hatte sich tief vorgewagt, keinen Weg mehr zurück gefunden und gedacht, Scheiß drauf, dann entzünde ich mich eben hier. Gesagt, getan. Mein Ohr fand das nicht so toll, ich auch nicht und DZUJAE hatte Mitleid aber auch keine Idee ausser: Du musst zu Arzt!

Gut. Hatte ich doch bei meine Krankenkasse einen Auslandsreisekrankenschein erworben und fühlte mich sicher. Ab zum Arzt. Kleiner Raum, früher mal Abstellkammer, aber dafür in unserem Hotel. Ich erkläre, wedel mit meinem Schein und werde von einer Schwester sanft, aber deutlich auf einen kleinen Drehhocker gesetzt.

Der Arzt kommt und sieht aus wie der MASSEUR, oder mindestens wie sein Bruder…na dann mal los.

Er guckt mit einem Gerät, dass ich zuletzt im Film der englische Patient oder Clockwerk Orange gesehen habe in meine Ohren. Ganz tief.

Der ARZT murmelt. Türkisch natürlich. Ich frage: Was ist denn?

ARZT: murmel murmel

Ich: Öhm?

ARZT: Dass iss ganze klar. Ohrschmalz. Ohrschmalz. Viele Ohrschmalz.

Ich: Wie bitte? Ich hatte noch NIE Probleme mit Ohrschmalz, da ist was entzündet und tut fies weh!

ARZT: Isch sage ja Ohrschmalz. Viel Ohrschmalz. Ergreift mit Hilfe seiner Schwester (und ich sage nicht Krankenschwester) meinen geschundenen Körper und sagt: Du musse ganz still halte. Nicht bewege!

Ich bin heilfroh dass er Deutsch spricht, denn ich kann nur „bitte danke hallo wie geht es dir mir geht es gut“ auf türkisch. Aber ich bin nicht froh dass er stillhalten verlangt.

ARZT und SCHWESTER nehmen ein mindestens 100 Liter fassendes Gefäß, einen Schlauch und einen Trichter und nähern sich grinsend.

Ich bin mir ganz sicher, dass es ein abgekartertes Spiel ist, der MASSEUR misshandelt die Männer, schäumt die Frauen und sein Bruder der ARZT und die SCHWESTER helfen einem aus der Misere wieder heraus.

Nur gut dass ich meinen Auslandskrankenschein dabei habe. Und gut dass ich DZUJAE draussen wartend habe, denn was passiert unweigerlich, nachdem mir die kompletten 100 Liter in das eine und nochmal 100 in das andere Ohr getrichert wurde?

ARZT und SCHWESTER: Du musse beszahle. Nix Krankenschein. Nur Bargeld. Fuffzich Eeuuro.

Ich: Wie bitte? (Hab ja noch fast 200 Liter im Durchlauf) Ich hab doch meinen Krankenschein?

ARZT, SCHWESTER und bestimmt aus dem Nebenzimmer MASSEUR: Nix Schein, Du musse zahle bar, fuffzich Eeuuro, fuffzich Eeuuro!

Und so flossen 50 Euro aus der Urlaubskasse an das türkische Gesundheitswesen. Immerhin hatten wir die Sandalen und ich saubere Ohren.

Mango Update

In Lieblingsfreundinnen on 20. Juni 2009 at 11:55

Florida gestern mittag

Soeben erreichte uns die Nachricht, dass der in diesem Blog dargestellte Baum zwar durchaus möglicherweise an Depressionen leidet, es jedoch nicht unbedingt am Mangobaum an sich liegt.

Unsere Lieblingskorrespondentin teilte uns mit, dass der depressive Baum vermutlich darunter leidet, dass er noch nicht mit den anderen Bäumen in die Mangoschule darf, bzw. für Pinneberger -Baumschule, klar? (nachtrag: apropos schulen. demnächst mehr hier in diesem blog zur honigschule)

Besagter Baum befindet sich noch im Mangobäumchen Alter und trägt deshalb schwer an der Fruchtproduktion, die in diesem Zusammenhang bereits an Kinderarbeit grenzt.

Um die Zukunft besagten Baumes besser darstellen zu können, wurde uns von der Lieblingskorrespondentin ein Foto zugesandt das zeigt wohin die Entwicklung führen kann, wenn man nur den Arsch hoch kriegt!

Erwachsener Mangobaum

Erwachsener Mangobaum

Penis fusswärts strecken

In Alter, Lieblingsfreundinnen on 19. Juni 2009 at 15:42

Es kommt der Tag, an dem auch ein Mann mal ins Krankenhaus muss. Manchmal kann oder darf derjenige dann nicht mehr aufstehen und zur Toilette gehen und in diesem Moment kommt meist eine junge Lernschwester strahlend um die Ecke und winkt mit den Katheterutensilien.

So auch neulich in einem Hamburger Krankenhaus. Eine meiner Lieblingsfreundinnen hatte vor kurzem gelernt wie man einen Katheter legt und stürzt sich voller Vorfreude auf den Patienten.

Dieser, der deutschen Sprache nicht mächtig und nach einem Schlaganfall auch nicht wirklich bewegungsfähig, macht erst mal gute Miene zum bösen Spiel.  Sie legt ihn frei. Ihn auch. Und fasst zu, natürlich auf sterile Hand achtend und was so dazu gehört.

An dieser Stelle möchte ich einflechten, dass besagte Lieblingsfreundin, ganz im Gegensatz zu manch anderer hier im Blog, von manchen Körperteilen der männlichen Fraktion dieser Welt nicht wirklich angezogen wird. O-Ton: Irgendwie eklig. Sie hat sich anders entschieden. Hatte Mangoschneider an der Wand hängen, nun ja.

Lieblingsfreundin also, mit Penis in der Hand, dem Patienten freundlich zunickend: Wir machen jetzt einen Katheterwechsel. Wenn Sie bereit sind, ziehe ich den alten raus und sie atmen gleichmäßig aus, dann tut es nicht weh.

Er: …?

Wie gesagt, spricht und versteht leider kein Deutsch. Die anderen Schwestern gestikulieren und erklären…

Lieblingsfreundin: Ich ziehe dann jetzt.

Er: HHHssssssssssss!

Lieblingsfreundin: Nicht ein- AUSatmen sollen sie!

Egal, das Ding ist draussen.  Nun aus der Packung den neuen. Mist, da fehlt was. Jemand muss das fehlende Teil besorgen. Von einer anderen Station. Weit weg. Und es ist nicht meine Lieblingsfreundin. Die steht mit dem Penis (irgendwie eklig) in der sterilen Hand da und kann nicht umgreifen oder loslassen. Wegen steril und so.

Die anderen gehen los. Sie steht da, Penis in der Hand. Was sagt man in solchen Fällen? Und was heißt das auf türkisch?

Es dauert. Sie hält.

Immer noch.

Und noch.

Dann. Erlösung. Das fehlende Teil ist da. Weiter gehts. Gelernt hat sie es ungefähr so: blablablaPenisfusswärtsstreckenblabla

Geht aber nicht. Besagter Penis hält dicht wie die CIA. Besagter Patient guckt weniger wie Gutemiene als eher erstaunt (He, hat der meine Creme?).

Andere Schwestern helfen mit nützlichen Tricks: Beherzt zupacken! Na richtig feste, doller!

Hilft noch nicht. Patient denkt an Schnellkurs Deutsch.

Noch eine Schwester erscheint, schaut zu und sagt: Du musst ganz feste drücken und richtig doll nach unten ziehen!

Lieblingsfreundin drückt und zieht. Und siehe da, es geht. Erleichterung breitet sich aus. Auch auf türkisch. Ihr Kommentar als sie es mir erzählte:

Ich sag Dir, dann flutschte das, der ging rein wie Butter!

Liebe Männer, alles wird gut. Früher oder später.

Erstaunlich!

In Alter on 19. Juni 2009 at 14:59

Nicht falsch verstehen bitte, ich liebe das Produkt, aber dennoch….

Der Reihe nach. Wenn eine Frau in meinem Alter plötzlich wieder Single ist, muss umgehend eine neue Creme Einzug halten in den Tempel der vergehenden Schönheit. Da das Geld knapp ist, die Falten sich aber umgekehrt proportional dazu reichlich als vorhanden melden, müssen Prioritäten gesetzt werden!

Wo sieht es am schlimmsten aus (überall!) und wo bringt es am meisten (nirgends) ?

Hm. Vielleicht lieber anders. Ich arbeite mich von oben nach unten. Neue Haare hab ich schon, also Gesicht.

Ha! Billigste Lösung – viel Wasser trinken, macht schöne glatte Haut. Macht aber auch, bei beginnender Blasenschwäche (mein Spitzname wird Inkontinencia lauten), extrem aquaphobisch. Womit ich auf Island in guter Gesellschaft wäre.

Also her mit der Creme. Ich bin es mir wert. Augenkontur-Pflege. Sofortwirkung. Double Lifting Augen. Die ist es.

Dann, im Tempel, der Beipackzettel:

Auszug:

Vor allem um die Augen zeigen sich die deutlichsten Zeichen des Alters: Falten, Tränensäcke, hängende Oberlider. Um diese Zeichen zu bekämpfen, brauchen Sie eine spezielle Augenpflege.

Dafür entwickelte X’Xxxxx Xxxxx XXXXXXXXXX Double Lifting Augen, die Augenkontur-Pflege mit Lid-Straffung und „Lifting“-Effekt.

Das intensiv rückstraffende Gel ist reich an Latexyl und bildet einen flexiblen und widerstandsfähigen Film auf der Haut, der das Oberlid sichtbar strafft. Das Lid ist wie „nach oben gezogen“.

Wie bitte? Wie nach oben gezogen? Was ist denn das für eine Werbung? Meine Lieben, ich sage Euch, ich habe diese Creme gekauft und werde nicht zögern, sie zu benutzen. Aber:

Wenn ich dauernd erstaunt aussehe, ist das nicht mehr meine Schuld!

Freudsches Handy?

In Ärgernisse on 19. Juni 2009 at 14:35

SMS – short message service, eigentlich ganz einfach: Tippen, versenden, gut.

Nun betrug es sich aber in den Feiertagen, dass mein Lieblingsbruder mir eine Sms sandte in der zu lesen stand:

Droge Ostern, Schwesti!

Er hat ja Recht, Ostern rockt! Die tollsten Dinge passieren an Ostern, Nonnen brüllen in den Klostern, Hasen vestecken ihre Eier, aber Drogen? Naja, kann ja alles noch kommen…

Doch dann wollte ich selber eine Nachricht schicken in der der Name Reykur auftauchen sollte. Was schickte mein Handy in den Äther? Sexkuß! Tja, was sagt man dazu?

Ich jedenfalls hab mir vorgenommen, zu sammeln was mein Handy so an Falschaussagen von sich gibt, vielleicht ergibt das zusammengeschrieben ja eine neue Nachricht an mich? Eine innere Erkenntnis? Wir werden sehen.

Damals…

In Kindermund on 19. Juni 2009 at 02:08

…als meine Kinder noch klein waren, dachte ich, es sei eine gute Idee und die Pflicht einer jeden guten Mutter, meinen Kindern etwas vorzusingen.

Ich setzte mich also an die kleinen Bettchen und begann mit einer hingebungsvollen Version von „Der Mond ist aufgegangen“ als das glockenhelle Stimmchen meiner Tochter erklang:

- Mama?

- Ja, Schatz?

- Nicht singen, bitte.

Wie schon damals enthalte ich mich jetzt jeglichen Kommentars und denke an meinen Vater, der angeblich nur einmal in seinem Leben halböffentlich gesungen hat, nämlich „Hänschen Klein“ und das auch noch unter dem Tisch sitzend. Gene eben.

Milchrevolutionärin!

In Ärgernisse on 18. Juni 2009 at 16:04

Genau das bin ich seit kurzem. Die Verkaufsstellen meines Vertrauens haben nämlich seit geraumer Zeit keine Frischmilch mehr zu verkaufen.

Wie keine Frischmilch?, werdet ihr sagen.

Jawoll. Keine Frischmilch. Nur noch ESL-Milch. Und dieses ESL steht für Extended Shelf Life Genau, verlängertes Regal Leben.

Nicht das ich gegen lebensverlängernde Maßnahmen in manchen Zusammenhängen wäre, aber das geht doch zu weit! Heimlich, jawohl, leise still und heimlich wurde die gute alte Milch entfernt. Einfach ausgetauscht. Wie die alte Partnerin gegen die Neue. Ohne Kommentar. Kein: Lass es uns gemeinsam versuchen, keine Erklärung. Einfach nur: du hast nichts falsch gemacht, aber wir müssen uns trennen.

Und schon gibt es keine Frischmilch mehr im Laden.

Aber nicht mit mir! Ich will einfache, frische Milch, raus aus der Kuh, sauber machen, kühlen und ab zu mir. Kein weißes Zeug, bei dem man nicht weiß wann es schlecht wird, keinen Milchersatz, der plötzlich 14 Tage lang „frisch“ sein soll. Mumpitz! Kokolores! Humbug das!

Zum Glück hat meine Verkaufsstelle es eingesehen und seit kurzem einfache, frische Milch wieder in der Kühltheke. Nur für mich – die Milchrevolutionärin.

Du musst mich sehr hoch halten

In Kindermund on 18. Juni 2009 at 15:45

Gern wird mir Kindermund mitgeteilt. Zu diesem Zwecke haben meine Lieblingsfreundinnen und ich diverse Kinder in unserer Umgebung verteilt. Ich natürlich in der weiteren, die anderen in der näheren.

Umgebung.

Ein gar entzückender Kindermund sprach folgendes:

Kind: Ich muss mal.

Lieblingsfreundin: Dann komm mit, ich zeig Dir das Klo.

Kind: O.k.

Lieblingsfreundin: Mist, das Klo ist kaputt, wir gehen einfach hinter den Busch.

Kind: O.k.

Lieblingsfreundin: Ich kann Dich abhalten (Verständige wissen hier wie das gemeint ist)

Kind: Du musst mich sehr hoch halten, weißt Du? Ich piescher nämlich sehr hoch!

Großartig, oder?

Deprimierte Mango

In Lieblingsfreundinnen on 18. Juni 2009 at 14:09

Eine meiner Lieblingsfreundinnen hat mir ein Foto zukommen lassen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte.

An alle, die Mangos lieben und sich fragen warum sie sich immer so depressiv fühlen, hier ist die Antwort:

Mangobaum

Hat man jemals schon ein derart deprimierendes Gewächs gesehen? Früchte, die an Nabelschnüren hängen? Blätter, die sich abwenden? Ein Stämmchen das nicht der Rede wert ist? Unglaublich! Ich hatte mir einen Prachtstrauch vorgestellt. Üppig, saftig, fleischig, sinnlich wie die Frucht selbst….sogar die Mangoschneider sehen erotischer aus als dieser Baum.

Mangoschneider

Ich bin enttäuscht.

Neuer Blog

In Lieblingsfreundinnen on 18. Juni 2009 at 13:28

Meine Lieben,  ich muss einen neuen Blog aufmachen… Dauernd fällt mir Kram ein, der schreibenswert ist und nur noch ein Bruchteil davon hat mit Pferden zu tun, tststs.

Eine meiner Lieblingsfreundinnen hat mir nämlich von Herrn Himmel erzählt. Herr Himmel ist das Kaffeeluder, die Ölschlampe…und ein wahnsinnig netter Kerl mit gutem Musikgeschmack. Wobei ich ihn nur eine CD hab hören sehen. Also hören hören eher. Und was ist schon Musikgeschmack? Jahre, ach was, fast jahrzentelang hab ich mir sagen lassen ich hätte einen schlechten Musikgeschmack, was für’n Unsinn. Ich hör was ich hör und mir gefällt, darf auch mal Oldie sein oder Ina Müller oder Portishead oder was weiß ich. Herr Himmel jedenfalls hörte Johnny Cash als ich hörte dass er hörte. “The man comes around” unbedingt hörenswert eben.

Wie kommt Herr Himmel nun zu seinen Beinamen? Von denen er übrigens noch nichts weiß, um Himmels Willen!

Kaffeeluder. So wird man benannt wenn man den letzten und auch noch den allerletzten Kaffee und sogar noch den uralten vergessenen Kaffee benutzt, nix neues kauft und dann auch noch erklärt man habe seiner Freundin bereits mitgeteilt, sie solle bitte neuen mitbringen. Ja nee, is schon klar.

Ölschlampe. Wenn eine WG ein Ölstandsmessgerät benötigt, weil in einer Woche ein Liter feinstes Olivenöl verbraucht wird, dann wird man zur Ölschlampe. Niemand hat Mayonnaise gemacht, es wurde kein Kräuteröl angesetzt, es wurde nur gekocht. Oder salatet. Ob noch mehr Dinge mit Olivenöl möglich sind, mag ich mir nicht vorstellen. Ölschlampe eben.

Herr Himmel, so gehts nicht. Ich bringe bei meinem nächsten Besuch Kaffee und Öl mit und erwarte Johnny Cash. Mindestens.

Kürzlich auf der Reeperbahn

In Lieblingsfreundinnen on 17. Juni 2009 at 14:07

Eine meiner Lieblingsfreundinnen zieht, wie es sich gehört, in eine Parallelstraße der Reeperbahn, ist somit Anwohnerin. Was kann nun passieren, wenn besagte Freundin vorhat bei einem geselligen Beisammensein einen Kuchen zu kredenzen? Nun, zuerst einmal wird sie ihn einpacken und mit sich führen. Das allein klingt noch nicht spektakulär. Was aber, wenn sie zum Schneiden ein Messer einpackt? Auch noch soweit ok. Der aufregende Teil beginnt jetzt. Sie spaziert mit dem Kuchen und einem Messer “bewaffnet” die Reeperbahn entlang, um zu ihrer Haltestelle zu kommen….

Wohl wahrnehmend, dass Polizisten sich herumdrücken, doch mit schöner Musik aus dem mp3-player direkt auf den Ohren, geht sie den Bahnsteig entlang. Plötzlich ein gar ruppiges Zupfen an ihrer Jacke.

- Junge Frau, haben Sie uns nicht gehört? Wir haben Ihnen bereits 3x hinterhergerufen!

Sie, an solchen Männerfreundschaften nicht unmittelbar interessiert, zieht die Kopfhörer raus und sagt: Wie bitte?

- Sie haben uns genau verstanden! Sie sollen stehen bleiben und Auskunft geben!

Sich auch nicht als Bahnhofsauskunft verstehend ertönt wieder ein: Wie bitte?


- Nun reichts mir. Stehen bleiben! Haben Sie Waffen bei sich?

Sie, die sich schon seit der rüden Zupferei nicht mehr bewegt hat, entgegnet: Nein.

- Haben Sie mich nicht verstanden? Führen Sie Waffen mit sich?

Nein.

- Ein letztes Mal. Haben Sie eine Waffe?

Nein.

Nun könnte man dieses Spiel noch endlos fortführen, aber nicht mit unserer Polizei. Wenn der potentielle Täter Dich nicht versteht, ändere die Frage:

- Nun gut. Ich frage Sie ein allerletztes Mal: Haben Sie ein Messer bei sich?

Diese Frage ändert alles. Sich besinnend, dass sie das riesige Brotmesser nicht nur tatsächlich bei sich führt, nein, es auch noch in der Tasche stecken hat, die sofort sichtbar wird wenn man den Taschenüberwurf (wie heißt dieses Teil eigentlich wirklich? Für Vorschläge bin ich dankbar) hochhebt…was sie natürlich bei der Passage an den Polizisten vorbei getan hat, um an ihren mp3-player zu gelangen, gelangt sie blitzschnell zu der Erkenntnis dass hier nur die Wahrheit – und nichts als die Wahrheit – weiterhilft.

Ja. Ein Messer, natürlich. Aber ich habe auch einen Kuchen dabei! Sie hebt den gut verpackten Kuchen an.

- Wollen Sie uns verarschen? Messer sind auf der Reeperbahn verboten. Sehen Sie denn die Schilder nicht überall?

waffenverbot2_v-content.jpg

Aber ich habe doch auch einen Kuchen… Sind die auch verboten?

Lange Rede – kurzer Sinn, nach eingehender Inspektion des Kuchens, einem oder zwei genervten Polizistenblicken und dem Gefühl, einen Sieg errungen zu haben in dieser kalten Welt, durfte meine Freundin mit Messer und Kuchen ihres Weges gehen.

Lasst es Euch also eine Lehre sein: Wer ein Messer mit sich führt, sollte auch immer einen Kuchen bei sich haben!